Kata mixed: man muss ja Ziele haben

Der Basadai-Tiger ist natürlich dabei!

Der Basadai-Tiger ist natürlich dabei!

Worauf hab‘ ich mich da nur wieder eingelassen? Ich geb’s zu, manchmal reiß‘ ich zu schnell die Klappe auf. Deswegen muss ich jetzt an der Hessenmeisterschaft 2014 teilnehmen. Nein, nicht als Betreuerin, sondern Mitglied eines neu zusammengestellten Kata mixed Teams. Heißt, Männer und Frauen in einem Team. Weiterlesen

Zwischen Trainerin und Trösterin

Der Spagat zwischen „Chef“ und „Trösterin“

„Malu, der Ben hat mich getreten.“ „Malu, ich hab Bauchschmerzen, kann ich mich hinsetzen?“ „Die Klara hat mir die Zunge rausgestreckt.“ „Malu, ich hab mir den Fuß verknackst und jetzt blutet das!“

Kaum zu glauben, aber auch das ist Karate-Training. Ganz normale Ansagen in einem ganz normalen Training. Mal bin ich Trösterin, mal bin ich „Chef“, also Trainerin, der „Kleinen“ im Karate. Mir macht das großen Spaß, die ca. 6 – 10jährigen Kinder zu trainieren. Sie sind frei heraus mit ihren Äusserungen, manchmal unbarmherzig ehrlich. Wenn ich mal sagen muss, dass ich heute ausnahmsweise keinen doppelten Mae-Tobi-Geri zeigen kann, weil mir das Knie weh tut, schauen sie mich seltsam an und sagen:

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20 Jahre Karate: Wie alles begann (1)

Im Januar 2012 habe ich 20jähriges Karatejubiläum

Es ist Zeit Rückschau zu halten.

Erst mit knapp über 30 Jahren habe ich im Karateverein Friedberg e.V. mit Karate begonnen. Ich wollte einfach nur eine Sportart betreiben, die mich mit anderen Menschen zusammenbringt und bei der ich mich „austoben“ kann. Aber schon schnell hat mich diese Sportart „gefangen“ genommen, zum einem verschaffte sie mir den nötigen Ausgleich zur Arbeit, ich war gezwungen abzuschalten, den Alltag hinter mir zu lassen und mich ganz auf mich und meinen Körper zu konzentrieren: Karate ist Selbstbewusstsein, innere Stärke, Gesundheit und Erziehung! Selbstbeherrschung, Verantwortungsbewusstsein und Konzentration haben oberste Priorität. Weiterlesen

Überlebenstraining für die Tiefe – Konfrontationstherapie #mg11

So, wir stehen vor dem Messeturm in Frankfurt/Main. Hier werden wir zur Therapie der Tiefenangst und Klaustrophobie Aufzug fahren mit vielen anderen Menschen. Es ist gerade IAA, hier sind viele Veranstaltungen und alle Teilnehmer fahren Aufzug. Ich habe den Schnellaufzug für uns gebucht! Das nennt man Konfrontationstherapie.

2. Kurstag Weiterlesen

Lob ist der Stoff aus dem Erfolge sind!

Ein Tweet von mir heute früh regte mich, nach zwar schwacher Resonanz, trotzdem zum Nachdenken über das Loben an. Ich hatte mich wirklich gefreut, hatte ich kurz zuvor völlig unverhofft ein fettes Lob von einem Fachmann bekommen. Wahrscheinlich ist es ihm gar nicht bewusst gewesen, seine Antwort auf eine meiner Bemerkungen war sehr spontan. Gerade deswegen, ist es mir so wichtig gewesen und hat sehr gut getan. You made my day!
Zusätzlich habe ich diese Woche nach einem sehr intensiven Kunden-Workshop auch völlig spontan von den Mitarbeitern die Rückmeldung bekommen: „Danke für ihr Fachwissen, das Sie so interessant und locker rüberbringen!“ Auch das kam völlig überraschend und ich fuhr froh gelaunt nach Hause. This made my day!

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„Kihon ist langweilig – deswegen müssen wir Kihon trainieren“

Teilnehmer des Trainings mit Tamayose Sensei.

Mit diesem Satz hatte Tamayose Hidemi Sensei (Hanshi, 9.Dan Kobudo, 6.Dan Karate) am letzten Donnerstag (4. August) auch die Anfänger nach dem Grundschultraining verblüfft. Aber er hat recht (das sag ich meinen Anfängern auch immer), ohne die Grundlagen wird das nichts mit Kata und Kumite. Und Tamayoses Grundschultraining ist alles andere als langweilig. Da er Shorin Ryu Karate trainiert, mussten bei einigen Techniken selbst Schwarzgurte heftig an sich arbeiten.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (6)

Eine Woche voller: Aussetzen (?) und Aufraffen!

Die Bauern dekorieren mir meinen Weg immer sehr hübsch

Mein Facebook-Eintrag vom Montag lautete: „Wenn du auf den letzten 2 von 7 km merkst, dass du dir ne Blase läufst, auf dem letzten km fast nur noch humpelst und dann 5 Min schneller bist als sonst… – unbezahlbar!“ Das sagt alles, aber ich habe durchgehalten. Heißt aber auch, dass ich mal zeitlich was rausgeholt habe. *stolzbin*
Aaaber die Blase war soooo übel, rohes Fleisch starrte mich glänzend beim Socken ausziehen an, die Socke ging kaum ab und klebte am Zeh. Pflaster drum und dann den Rest des Tages durch die Wohnung humpeln.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (5)

Nie ohne Glücksbringer!

Ich halte es durch, das allein ist schon erwähnenswert. Wo ich doch sonst eine Schönwetter-Läuferin bin, stelle ich fest, es geht auch bei Nieselregen. Mache mir aber schon Gedanken wie das wird, wenn’s richtig, so richtig kalt wird. Mir kratzte am Montag schon der Hals für 2 Tage, obwohl es warm war (19°) und nur ein wenig nieselte… Vielleicht dann doch wieder in ein Sportstudio und aufs Laufband, bevor ich vier Monate aussetze und wieder von vorn anfange – geht ja gar nicht!

Inzwischen ist’s mir egal wer mir entgegenkommt oder an mir vorbeifährt – nur die Nachbarn nicht an ihren Hoftoren. Meine Güte, ich dachte mein Ruf sei längst ruiniert! Stelle fest, es geht noch besser!
Zwei Dinge sind wichtig: es läuft nichts ohne Musik (diese Woche Queen – herrlich – Karat und Liquido) und ohne meinen Glücksbringer geht’s gar nicht erst auf die Piste!

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (4)

Die Wochenzusammenfassung:

Heute Hürdenlauf im Programm

Der innere Schweinehund ist sehr kleinlaut geworden. Gut so! Es geht wie geplant 3x die Woche Laufen, steht einfach im Terminkalender. Und mit Musik auf „die Ohren“ geht das prima: Montag Akon, Mittwoch David Garrett und heute Eminem. Zum davon laufen…

Was etwas frustrierend ist: ich werde kaum schneller, immer mal ne Minute. Aaaaaber jedes Mal leichter, jedesmal hat’s weniger weh getan, während des Laufens und hinterher. Wenn ich an das erste Mal denke, da tat mir am nächsten Tag noch alles weh. Also, es scheint doch aufwärts zu gehen.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (3)

Und ganz am Horizont, die heiß diskutierten Windräder.

Stelle fest: Laufen am Morgen (heute mit „Kings of Leon“ im Ohr) hat was und geht auch. Ich bin Morgenmuffel und nicht vor 9 Uhr ansprechbar, außer meine Kinder brüllen mir morgens um 7 Uhr ins Ohr: Mama der Adventskranz brennt *g*. Und ich  möchte mich auch nicht körperlich betätigen. Ich bin anwesend – mehr nicht.

Der Vorteil beim Laufen ist, dass keiner da ist (ich will allein meinen Weg laufen), der mich vollquatscht. Und 8:30 Uhr Laufen hat weitere Vorteile, es sind kaum andere unterwegs, ich glaube, die Profis sind schon alle durch. Ich bin nur einem konditionierten Profi begegnet und wesentlich weniger Autofahrer, die mich seltsam angeschaut haben. Und die Dorftraschtante geht mit ihrem Fiffi später 🙂
Ansonsten war ich nicht schneller, hatte aber deutlich weniger Aua! Ist ja auch was. Und in meinem Alter gibt man sich mit Kleinigkeiten zufrieden. Schneller Laufen wird schon, ich bin da zuversichtlich!

So und wer jetzt denkt, dass ich jedesmal einen Blogartikel schreibe, den kann ich beruhigen, das war nur diese Woche, künftig gibts nur Zusammenfassungen in unregelmäßige Abständen.