Kata mixed – Ohne Fleiss ….

Selbstverteidigung FriedbergSchweißtreibend, Fleiß ist einfach schweißtreibend… Zumindest wenn man fleißig trainiert. Langsam wird’s ernst. Kata mixed, die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft in sechs Wochen ist unser Ziel.

Vorgenommen hatten wir uns drei Katas, geeinigt haben wir uns jetzt auf zwei. Wir wollen ja gut sein, und zwei Katas in Perfektion (muss sein), bezüglich Timing, Ausdruck und Synchronität ist als Trainingsziel ambitioniert. Es sei denn, man hat Zeit jeden Tag zwei bis drei Stunden zu trainieren. Weiterlesen

Der „Geist“ des Karate

Das Training mit Hanshi Tamayose hat mich angeregt, wieder mal intensiver über die Wurzeln des Karate und meine „innere Haltung“ im Karate nachzudenken. Tamayose hat mir eine Widmung nach dem Training in den Ausweis als Kalligraphie geschrieben. Er sagte, es bedeute „erstes Herz“. Weiterlesen

Zwischen Prüfungsangst und Motivation

Große Freude nach bestandener Prüfung

Große Freude nach bestandener Prüfung

Ich hatte ja nie Prüfungsangst. In der Schule war ich vor jeder Klassenarbeit, vor jeder mündlichen Prüfung die Ruhe selbst. Das ist kein Witz, ich weiß selbst nicht warum. Aber ich hatte eine innere Stimme, die mir sagte: „Du hast dich gut vorbereitet, was du jetzt nicht kannst, lernst du eh nicht in 2 Minuten!“ Weiterlesen

Alles neu macht der April

… ja  mal ausnahmsweise der April. 

Wie Ihr seht, gibt es ein neues Design und mehr Info. Ich habe die Seiten Basadai (Kampfsportblog) und Maluschaefer.de (Selbstverteidigungs-Angebot)  zusammengefasst und einen Spreadshirt-Shop integriert. Ein Projekt, das über ein Jahr brach gelegen hatte und nun endlich startet.
Damals entstand die Idee, einen Basadai-Tiger zu entwerfen. Der Tiger ist das Tiersymbol für Shotokan-Karate, die Stilrichtung, die ich betreibe. Im Laufe der Jahre habe ich viele Sprüche von Trainern gehört und ertappe mich selbst dabei, immer wieder die gleichen Anmerkungen zu geben. Dem Basadai-Tiger sind einige dieser Sprüche in den Mund gelegt, und Ihr könnt T-Shirts mit dem „sprechenden“ Tiger in meinem Spreadshirt-Shop erwerben.

Mit dem Blog geht’s nun auch weiter. Ein paar meiner Karatekids, natürlich die Mädels *lach*,  trainieren derzeit fleißig für ihr erstes Kyuturnier in einer Woche. Sie werden in der Kategorie Kata starten und ich bin schon genau so aufgeregt, wie die Mädels. Ich werde darüber berichten!

20 Jahre Karate: der 2. Dan (6)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Der 2. Dan setzte sich in meinem Kopf fest. Ich sprach meinen Sensei an, wie bei jeder Prüfung, wollte ich sein Okay. Seine Antwort: „Ja, bereite dich mal vor.“ Ich rechnete wieder mit einem knappen Jahr Vorbereitungszeit und fing an diese zu planen.
Erst mal die Prüfungsordnung lesen. Weiterlesen

20 Jahre Karate: Auf dem Weg! (5)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Es dauerte die errechneten fünf Jahre. Mit dem 3. Kyu (erster Braungurt) startete ich meine Trainerausbildung. Eine Investition an Zeit und viele neuen Erfahrungen. Ich musste umdenken. Machte ich bisher als Schülerin „nur“ die Techniken nach, die der Sensei mir zeigte und erläuterte, musste ich sie nun selbst so erklären, dass die Schüler verstehen, was genau ich von ihnen möchte. Das war gar nicht so einfach. Mein Vorteil war, dass ich im Verein gleich bei einem Trainer als Co-Trainerin mitarbeitete. Dort konnte ich das Gelernte gleich auf Praxistauglichkeit prüfen. Ich stellte fest, manchmal war ich anderer Meinung als mein Ausbilder 🙂 (Allein die Ausbildung zu beschreiben und aufzuarbeiten, würde einen weiteren längeren Blogbeitrag erfordern). Weiterlesen

20 Jahre Karate: Es bleibt dabei! (4)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Ja, mein Sensei hat es geschafft, mich die ganzen Jahre über bei „der Stange zu halten“. Karate war für mich nicht einfach zu erlernen. Jede neue Technik war eine Herausforderung. Anfangs nahm ich mir vor, Karate nur so nebenbei zu betreiben, ich wollte mich auf keinen Fall dem Stress der Gürtelprüfungen aussetzen. Ich wollte gar keine machen. Bis, ja bis mein Sensei nach einem halbem Jahr sagte: „Jetzt ist es soweit. Du machst deine erste Prüfung!“ Das klang nach „keine Widerrede“. Heute bin ich froh, dass er mich beim ersten Gürtel „zum Jagen getragen hat.“ Weiterlesen

Karateprüfungen sind aufregend – auch für Eltern!

Wer kann diesem Jubel widerstehen?

Die Kinder fiebern ihr entgegen: der ersten Karateprüfung. Sie freuen sich drauf, nach einem halben Jahr anstrengendem Training endlich ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig ist es aufregend und sie haben Angst. Denn die beiden Prüfer sind nicht ihre Trainer. Zwar trainieren die Prüfer auch mal meinen Kurs, wenn ich verhindert bin und so lernen sie die Kinder kennen und umgekehrt, trotzdem ist Prüfung immer etwas Anders. Und oft sind die Eltern aufgeregter als die Kinder. Weiterlesen

20 Jahre Karate: Dies und das (3)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Die Zeit des Ausprobierens

Den Schulsport hatte ich also erfolgreich hinter mich gebracht. Reiten und Jazz-Tanz musste ich leider aufgeben, weil durch das Studium ein Umzug anstand. Ich wusste nicht so recht, was ich in Angriff nehmen sollte und wurde etwas faul. Bis ich Karate für mich entdeckte dauerte es noch ein paar Jahre.  Weiterlesen