Wenn dem Herrn nichts mehr einfällt, dreht er die Dame

Oder: Ich bewerbe mich bei RTL oder so, als Fitness-Kurs-Testerin

Ich mach viel Sport und Fitness, das sollten die meisten inzwischen mitbekommen haben: Shotokan-Karate, Selbstverteidigung, Pilates und Laufen. Wobei mir eben auffällt, dass ich über Pilates noch nie gebloggt habe. Liegt vielleicht daran, dass es mir zwar viel Spaß macht, aber nicht wirklich eine Herausforderung ist. Weiterlesen

Der innere Schweinehund – wieder Laufen (7)

Der Monat August.

Das Unwetter kam dann leider doch runter...

Der Juli war ein Spaziergang, der August eine Herausforderung. In der ersten Hälfte immer unbeständiges Wetter. Ich wusste nie, ob ich die Runde „trocken“ überstehen würde. So hat es mich denn auch einmal so richtig erwischt. Am 3. August, ich sah die Wolken, sie blieben aber immer in akzeptabler Entfernung. Plötzlich ging die Welt unter. Gott sei Dank, hatte ich nur 200m bis zu einer Scheune, so dass ich nur ein bisschen nass wurde. Aber um mich rum schüttete es aus Kübeln und Blitz und Donner ohne Ende. Mir wurde schon etwas mulmig. Aber ich konnte ja twittern 🙂 Also war ich nicht allein.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (6)

Eine Woche voller: Aussetzen (?) und Aufraffen!

Die Bauern dekorieren mir meinen Weg immer sehr hübsch

Mein Facebook-Eintrag vom Montag lautete: „Wenn du auf den letzten 2 von 7 km merkst, dass du dir ne Blase läufst, auf dem letzten km fast nur noch humpelst und dann 5 Min schneller bist als sonst… – unbezahlbar!“ Das sagt alles, aber ich habe durchgehalten. Heißt aber auch, dass ich mal zeitlich was rausgeholt habe. *stolzbin*
Aaaber die Blase war soooo übel, rohes Fleisch starrte mich glänzend beim Socken ausziehen an, die Socke ging kaum ab und klebte am Zeh. Pflaster drum und dann den Rest des Tages durch die Wohnung humpeln.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (5)

Nie ohne Glücksbringer!

Ich halte es durch, das allein ist schon erwähnenswert. Wo ich doch sonst eine Schönwetter-Läuferin bin, stelle ich fest, es geht auch bei Nieselregen. Mache mir aber schon Gedanken wie das wird, wenn’s richtig, so richtig kalt wird. Mir kratzte am Montag schon der Hals für 2 Tage, obwohl es warm war (19°) und nur ein wenig nieselte… Vielleicht dann doch wieder in ein Sportstudio und aufs Laufband, bevor ich vier Monate aussetze und wieder von vorn anfange – geht ja gar nicht!

Inzwischen ist’s mir egal wer mir entgegenkommt oder an mir vorbeifährt – nur die Nachbarn nicht an ihren Hoftoren. Meine Güte, ich dachte mein Ruf sei längst ruiniert! Stelle fest, es geht noch besser!
Zwei Dinge sind wichtig: es läuft nichts ohne Musik (diese Woche Queen – herrlich – Karat und Liquido) und ohne meinen Glücksbringer geht’s gar nicht erst auf die Piste!

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (4)

Die Wochenzusammenfassung:

Heute Hürdenlauf im Programm

Der innere Schweinehund ist sehr kleinlaut geworden. Gut so! Es geht wie geplant 3x die Woche Laufen, steht einfach im Terminkalender. Und mit Musik auf „die Ohren“ geht das prima: Montag Akon, Mittwoch David Garrett und heute Eminem. Zum davon laufen…

Was etwas frustrierend ist: ich werde kaum schneller, immer mal ne Minute. Aaaaaber jedes Mal leichter, jedesmal hat’s weniger weh getan, während des Laufens und hinterher. Wenn ich an das erste Mal denke, da tat mir am nächsten Tag noch alles weh. Also, es scheint doch aufwärts zu gehen.

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (2)

Ich hab’s wieder getan und bin stolz drauf. Diesmal mit Carlos Santana im Ohr, das letzte Mal war es Paul Kalkbrenner. Mit Musik läuft es sich einfach besser. Eines vorweg, ich war nicht ganz 5 Minuten schneller, nur 4 Minuten. Muss aber zu meiner Entschuldigung feststellen, dass ich früher gelaufen bin als vorgestern und es mit 27 Grad und schwül deutlich wärmer und anstrengender war. Lassen wir das bitte als Entschuldigung gelten? Bitte!

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Der innere Schweinehund – wieder Laufen (1)

Seit einem Jahr bin ich nicht mehr gelaufen, bis auf eine Ausnahme. Ich hörte damals aus guten Gründen auf und fing im Frühjahr aus guten Gründen nicht wieder an. Jetzt gingen mir die guten Gründe aus – im Gegenteil, es gab genug gute Gründe, endlich wieder anzufangen. Und dann las ich gestern noch in Isabellas Blog, dass sie die 10km geschafft hat (Herzlichen Glückwunsch, Liebste). Mein Jagdtrieb war erwacht und hat den inneren Schweinehund tot geredet. (Im Totreden bin ich gut!)