Kata mixed – Ohne Fleiss ….

Selbstverteidigung FriedbergSchweißtreibend, Fleiß ist einfach schweißtreibend… Zumindest wenn man fleißig trainiert. Langsam wird’s ernst. Kata mixed, die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft in sechs Wochen ist unser Ziel.

Vorgenommen hatten wir uns drei Katas, geeinigt haben wir uns jetzt auf zwei. Wir wollen ja gut sein, und zwei Katas in Perfektion (muss sein), bezüglich Timing, Ausdruck und Synchronität ist als Trainingsziel ambitioniert. Es sei denn, man hat Zeit jeden Tag zwei bis drei Stunden zu trainieren. Weiterlesen

Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, muss das kein Nachteil sein!

courage„Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst oder kleiner als der Gegner bist, bist du im Vorteil!“

Das ist meine Devise fürs Gewinnen! Jeder schaut mich ungläubig an, wenn ich das sage. Es ist aber so und diese Erfahrungen mache ich immer wieder.
Warum erkläre ich gerne. Weiterlesen

Ein neuer Freund

Basadai-TigerDer Basadai-Tiger hat einen neuen Freund, den Karate-Bär. Eines meiner Karatekinder kam vor dem letzten Training zu mir und fragte: „Darf ich dir meinen Glücksbringer zeigen? Den will ich jetzt immer dabei haben!“ Stolz zog er einen Teddybären aus seiner Tasche, der einen Karate-Gi mit einem schwarzen Gürtel anhatte. Weiterlesen

Der „Geist“ des Karate

Das Training mit Hanshi Tamayose hat mich angeregt, wieder mal intensiver über die Wurzeln des Karate und meine „innere Haltung“ im Karate nachzudenken. Tamayose hat mir eine Widmung nach dem Training in den Ausweis als Kalligraphie geschrieben. Er sagte, es bedeute „erstes Herz“. Weiterlesen

„Meine“ Mädels sahnen ab!

Es sind natürlich nicht alle „meine“ Mädels, aber alle trainieren bei mir fleißig und drei davon, haben ihr erstes Jahr mit mir als Trainerin verbracht. Fünf Karateka aus Friedberg waren so mutig und sind am letzten Samstag bei ihrem ersten Kyu-Turnier in der Kategorie Kata gestartet. Sie haben sich schon Wochen darauf vorbereitet, nicht nur bei mir, nein – sie sind in jedes Training gegangen. Also auch bei den „Großen“. Was mich fasziniert hat, war wie positiv sie sich der Kritik ausgesetzt, ja sie geradezu gesucht haben. Weiterlesen

20 Jahre Karate: der 2. Dan (6)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Der 2. Dan setzte sich in meinem Kopf fest. Ich sprach meinen Sensei an, wie bei jeder Prüfung, wollte ich sein Okay. Seine Antwort: „Ja, bereite dich mal vor.“ Ich rechnete wieder mit einem knappen Jahr Vorbereitungszeit und fing an diese zu planen.
Erst mal die Prüfungsordnung lesen. Weiterlesen

20 Jahre Karate: Auf dem Weg! (5)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Es dauerte die errechneten fünf Jahre. Mit dem 3. Kyu (erster Braungurt) startete ich meine Trainerausbildung. Eine Investition an Zeit und viele neuen Erfahrungen. Ich musste umdenken. Machte ich bisher als Schülerin „nur“ die Techniken nach, die der Sensei mir zeigte und erläuterte, musste ich sie nun selbst so erklären, dass die Schüler verstehen, was genau ich von ihnen möchte. Das war gar nicht so einfach. Mein Vorteil war, dass ich im Verein gleich bei einem Trainer als Co-Trainerin mitarbeitete. Dort konnte ich das Gelernte gleich auf Praxistauglichkeit prüfen. Ich stellte fest, manchmal war ich anderer Meinung als mein Ausbilder 🙂 (Allein die Ausbildung zu beschreiben und aufzuarbeiten, würde einen weiteren längeren Blogbeitrag erfordern). Weiterlesen

20 Jahre Karate: Es bleibt dabei! (4)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Ja, mein Sensei hat es geschafft, mich die ganzen Jahre über bei „der Stange zu halten“. Karate war für mich nicht einfach zu erlernen. Jede neue Technik war eine Herausforderung. Anfangs nahm ich mir vor, Karate nur so nebenbei zu betreiben, ich wollte mich auf keinen Fall dem Stress der Gürtelprüfungen aussetzen. Ich wollte gar keine machen. Bis, ja bis mein Sensei nach einem halbem Jahr sagte: „Jetzt ist es soweit. Du machst deine erste Prüfung!“ Das klang nach „keine Widerrede“. Heute bin ich froh, dass er mich beim ersten Gürtel „zum Jagen getragen hat.“ Weiterlesen

Zwischen Trainerin und Trösterin

Der Spagat zwischen „Chef“ und „Trösterin“

„Malu, der Ben hat mich getreten.“ „Malu, ich hab Bauchschmerzen, kann ich mich hinsetzen?“ „Die Klara hat mir die Zunge rausgestreckt.“ „Malu, ich hab mir den Fuß verknackst und jetzt blutet das!“

Kaum zu glauben, aber auch das ist Karate-Training. Ganz normale Ansagen in einem ganz normalen Training. Mal bin ich Trösterin, mal bin ich „Chef“, also Trainerin, der „Kleinen“ im Karate. Mir macht das großen Spaß, die ca. 6 – 10jährigen Kinder zu trainieren. Sie sind frei heraus mit ihren Äusserungen, manchmal unbarmherzig ehrlich. Wenn ich mal sagen muss, dass ich heute ausnahmsweise keinen doppelten Mae-Tobi-Geri zeigen kann, weil mir das Knie weh tut, schauen sie mich seltsam an und sagen:

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