Selbstbehauptung? Wir wissen das ja alles schon!

Tiger_ZeugsSehr selbstbewusst schauten die Mädels mich an und meinten, das wüssten sie schon alles, schließlich sei ein Pädophiler durch die Stadt gegangen und habe Mädchen ihres Alters angesprochen. Sie wüssten sich schon mit Worten zu wehren! Weiterlesen

Ein neuer Freund

Basadai-TigerDer Basadai-Tiger hat einen neuen Freund, den Karate-Bär. Eines meiner Karatekinder kam vor dem letzten Training zu mir und fragte: „Darf ich dir meinen Glücksbringer zeigen? Den will ich jetzt immer dabei haben!“ Stolz zog er einen Teddybären aus seiner Tasche, der einen Karate-Gi mit einem schwarzen Gürtel anhatte. Weiterlesen

Selbstbewusste Kinder wissen was zu tun ist

SchuleEs ist wieder soweit, die ersten ABC-Schützen werden dieser Tage eingeschult. Die Kinder sind aufgeregt, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Doch Eltern denken auch mit Sorge an die Sicherheit auf dem Schulweg. Deswegen wird der Weg schon Tage zuvor immer wieder geübt und die Kinder in den ersten Wochen begleitet. Dann geht der Nachwuchs allein und Eltern beschleicht dabei der Gedanke „Was, wenn etwas passiert? Wenn mein Kind von einem Fremden angesprochen wird? Wenn es von Größeren angepöbelt wird? Es steht ja so viel in der Zeitung!“ Weiterlesen

Der „Geist“ des Karate

Das Training mit Hanshi Tamayose hat mich angeregt, wieder mal intensiver über die Wurzeln des Karate und meine „innere Haltung“ im Karate nachzudenken. Tamayose hat mir eine Widmung nach dem Training in den Ausweis als Kalligraphie geschrieben. Er sagte, es bedeute „erstes Herz“. Weiterlesen

Zwischen Prüfungsangst und Motivation

Große Freude nach bestandener Prüfung

Große Freude nach bestandener Prüfung

Ich hatte ja nie Prüfungsangst. In der Schule war ich vor jeder Klassenarbeit, vor jeder mündlichen Prüfung die Ruhe selbst. Das ist kein Witz, ich weiß selbst nicht warum. Aber ich hatte eine innere Stimme, die mir sagte: „Du hast dich gut vorbereitet, was du jetzt nicht kannst, lernst du eh nicht in 2 Minuten!“ Weiterlesen

Und plötzlich zückt er ein Messer!

Zetai – Morphsuit – Knife„Verteidige dich so, als ob der Angreifer gleich ein Messer zückt!“

Das war die erste Botschaft dieser Fortbildung, die sich mir sofort als logisch eingeprägt hat. Während meiner Ausbildung zum Selbstverteidigungstrainer wurde mir oft genug vermittelt, dass man meist erst merkt, dass der andere ein Messer hat, wenn es zu spät ist. Oder er greift plötzlich in einer Auseinandersetzung nach einem Gegenstand und benutzt diesen als Waffe. Ich will hier nicht aufzählen, was alles verwendet werden kann, um niemanden auf dumme Gedanken bringen. Aber die Kreativität ist groß, musste ich feststellen. Weiterlesen

Aus Wut wird Mut – einfach mal Kopfstehen!

Wohin mit meiner Wut? (© Stefan Rajewski - Fotolia.com)

Wohin mit meiner Wut?

Wohin mit meiner Wut? 

Wie oft sind wir in einer Situation wütend, auch wütend über uns selbst? Weil wir nicht schlagfertig genug reagiert haben? Weil wir uns von Sprüchen haben beeindrucken lassen, die sich hinterher als hohl herausgestellt haben? Weil wir an einer Situation nichts ändern können? Weil, weil, weil…. Weiterlesen

20 Jahre Karate: Auf dem Weg! (5)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Es dauerte die errechneten fünf Jahre. Mit dem 3. Kyu (erster Braungurt) startete ich meine Trainerausbildung. Eine Investition an Zeit und viele neuen Erfahrungen. Ich musste umdenken. Machte ich bisher als Schülerin „nur“ die Techniken nach, die der Sensei mir zeigte und erläuterte, musste ich sie nun selbst so erklären, dass die Schüler verstehen, was genau ich von ihnen möchte. Das war gar nicht so einfach. Mein Vorteil war, dass ich im Verein gleich bei einem Trainer als Co-Trainerin mitarbeitete. Dort konnte ich das Gelernte gleich auf Praxistauglichkeit prüfen. Ich stellte fest, manchmal war ich anderer Meinung als mein Ausbilder 🙂 (Allein die Ausbildung zu beschreiben und aufzuarbeiten, würde einen weiteren längeren Blogbeitrag erfordern). Weiterlesen

20 Jahre Karate: Es bleibt dabei! (4)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Ja, mein Sensei hat es geschafft, mich die ganzen Jahre über bei „der Stange zu halten“. Karate war für mich nicht einfach zu erlernen. Jede neue Technik war eine Herausforderung. Anfangs nahm ich mir vor, Karate nur so nebenbei zu betreiben, ich wollte mich auf keinen Fall dem Stress der Gürtelprüfungen aussetzen. Ich wollte gar keine machen. Bis, ja bis mein Sensei nach einem halbem Jahr sagte: „Jetzt ist es soweit. Du machst deine erste Prüfung!“ Das klang nach „keine Widerrede“. Heute bin ich froh, dass er mich beim ersten Gürtel „zum Jagen getragen hat.“ Weiterlesen

Zwischen Trainerin und Trösterin

Der Spagat zwischen „Chef“ und „Trösterin“

„Malu, der Ben hat mich getreten.“ „Malu, ich hab Bauchschmerzen, kann ich mich hinsetzen?“ „Die Klara hat mir die Zunge rausgestreckt.“ „Malu, ich hab mir den Fuß verknackst und jetzt blutet das!“

Kaum zu glauben, aber auch das ist Karate-Training. Ganz normale Ansagen in einem ganz normalen Training. Mal bin ich Trösterin, mal bin ich „Chef“, also Trainerin, der „Kleinen“ im Karate. Mir macht das großen Spaß, die ca. 6 – 10jährigen Kinder zu trainieren. Sie sind frei heraus mit ihren Äusserungen, manchmal unbarmherzig ehrlich. Wenn ich mal sagen muss, dass ich heute ausnahmsweise keinen doppelten Mae-Tobi-Geri zeigen kann, weil mir das Knie weh tut, schauen sie mich seltsam an und sagen:

Weiterlesen