Social Media Experten – die neuen Zeugen Jehovas?

Oder: Woran erkenne ich gute Social Media Experten?

Zeugen Jehovas sind bekannt durch intensive Missionstätigkeit, sie verteilen Traktate und christliche Literatur, unter anderem Hörbücher (!). Insofern ist der Vergleich nicht so weit weg, wenn es um Social Media „Experten“ geht, die unermüdlich in die Welt hinausposaunen, was sie denken, können und wie viel Geld man damit verdienen kann  und dienen diese Art der Kommunikation auch noch penetrant unschuldigen Kunden an.
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Von der Pferde-Droschke zu Social Media

Oder: Der lange Weg zum Boliden!

1999 hielt ich einen Vortrag bei einer IHK im Südhessischen. Thema war:
„Wie können kleine Unternehmen im Internet Geld verdienen?“

Die Mehrheit der Anwesenden war der Meinung, dass dies nicht funktionieren würde. Sie kamen nicht auf die Idee, dass auch  kleine Unternehmen wie Fahrradläden etc. mit einer kleinen Shoplösung über das Internet Umsatz machen können. Das ist heute kein Thema mehr. Damals wurde ich seltsam angeschaut – wie ein Alien – als ich davon träumte, dass ich passgenau zu meinen Wünschen Produkte über Newsletter angeboten bekomme, oder gar gleich auf der Website, wenn ich mich eingeloggt habe.
Es war eine Zeit, in der viele noch meinten, es reiche die Firmenbroschüre als PDF zum Download anzubieten. Das war der Gipfel, sozusagen eine „Hype-Internet-Präsenz“, bei kleinen Unternehmen.
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Vom Planen und Umsetzen

In diesem Fall: ein Workshop

Der Wirtschaftsförderung meines Landkreises hatte ich vorgeschlagen einen Workshop für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema „Social Media Relations“ anzubieten. Die Idee wurde gerne und schnell aufgegriffen und ich wurde gebeten, mich mit einer Agentur in Verbindung zu setzen, da diese eine Spezialkompetenz haben, die mit eingebracht werden soll.
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Bücherstöckchen

Auch wenn das Bücherstöckchen vom Rescue Blog an Ämpee weiter gegeben wurde, ich nehm’s trotzdem auf 😉

– Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten
– Schlage Seite 123 auf
– Suche den fünften Satz auf der Seite
– Poste die nächsten drei Sätze
– Wirf das Stöcken weiter *schmeiß*

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Wir sprechen Marketing und Globabisch

Marketing-Sprech – nicht zum Aushalten…

Eines voweg – ich bin für Fachbegriffe, dort wo sie hingehören. Aber es gibt Marketing-Fachleute, die versuchen Ihre Kunden mit einem „Marketing-Sprech“ zu beeindrucken, den sie meist selbst nicht verstehen. Ich habe gelernt, so zu sprechen (und zu schreiben) dass mich meine Zielgruppe, also die Menschen, von denen ich verstanden werden will, auch verstehen.
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Social Media in Unternehmen

Sitzung eines Branchenverbandes zum Thema „Social Media und PR“ – Eindrücke

Viele Unternehmen überlegen nicht lange und machen mit, weil die meisten Anwendungen kostenlos zu nutzen sind (wie Twitter und Facebook, oder Blogs)

Es gelten die „alten“ Gesetze: Das ist operative Hektik, auch hier gilt: Erst die Strategie (Zielgruppen und Ziele) definieren und dann schauen, welche Plattformen und Anwendungen für die Ziele geeignet sind. Nicht alles gehört auf Social-Media-Plattformen.
Es ist keine Errungenschaft des Social Media, dass man einen Dialog mit dem Interessenten führt. Es ist nur ein neuer Kanal mit neuen Rahmenbedingungen.
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Der Logo-Pitch: Kunden können besser sehen als denken!?

Samurai-Marketing (2)

Wir nahmen die Drohung der Muttergesellschaft wörtlich und „wagten“! Wir wagten uns, 3 Grafiker zu beauftragen, ihre Logo-Vorstellungen für eine Nischen-Dienstleistung der Tochtergesellschaft  zu präsentieren.

Das Briefing war für alle identisch, sie sollten etwas entwickeln, das logischerweise zum Produkt und zur Zielgruppe passt und sich nicht an die Designvorgaben der „Mutter“ halten.

Grafiker 1 arbeitet schon seit Jahren für die Mutter. Er hat klassisch und nicht überraschend präsentiert, durchaus ordentlich aber nichts Pfiffiges. Grafiker 2 hat völlig am Thema vorbei präsentiert. Er hat einen Nebensatz im Briefing, der wirklich als Nebensatz gemeint war, in den Mittelpunkt gestellt und langweilige Entwürfe gezeigt, die in keinster Weise das aufgriffen, was das Produkt ausmacht.
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Manchmal lohnen sich Umwege oder wie man mit Geduld zum Ziel kommen kann!

Samurai-Marketing (1)

Seit zwei Jahren arbeite ich mit einem Kunden, der ein spezielles Marketing-Konzept für eine spezielle Dienstleistung für einen neuen Markt anbieten und verkaufen will. Das Konzept steht seit 1½ Jahren, in Teilen inzwischen überholt, aber eines war und ist klar, damit das Konzept ein Erfolg werden kann braucht es ein eigenes Logo für diese Dienstleistung in diesem Markt. Nur sollte vorher das Konzept insgesamt mit Kommunikationsziel und Marketingziel abgesegnet sein.

Wie immer im Leben, gibt es hier ein ABER, ganz groß geschrieben. Dieser Kunde ist die Tochter einer sehr großen alt-ehrwürdigen Muttergesellschaft und bisher hat sich die Geschäftsführung der Tochter noch nie getraut eigenmächtig etwas zu entscheiden, ohne sich bei der Mama rückversichert zu haben. Ihr ahnt schon, worauf das hinausläuft.
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