6 Tipps für mehr Selbst-Respekt

Selbst-Respekt heißt Selbst-LiebeWenn du willst, dass andere dich respektieren, musst du zuerst dich selbst respektieren.

Wir reden viel über Respekt; darüber wovor wir Respekt haben und wovor nicht. Oft genug verwechseln wir Respekt mit Höflichkeit, Gehorsam oder gar Angst. Ältere Menschen sagen oft, die Jugend habe keinen Respekt mehr vor dem Alter und meinen oft damit, die Jugendlichen seien unhöflich. Wenn Lehrer oder Eltern Kinder als respektlos bezeichnen, meinen sie oft, sie seien ungehorsam. Weiterlesen

Kata mixed – Ohne Fleiss ….

Selbstverteidigung FriedbergSchweißtreibend, Fleiß ist einfach schweißtreibend… Zumindest wenn man fleißig trainiert. Langsam wird’s ernst. Kata mixed, die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft in sechs Wochen ist unser Ziel.

Vorgenommen hatten wir uns drei Katas, geeinigt haben wir uns jetzt auf zwei. Wir wollen ja gut sein, und zwei Katas in Perfektion (muss sein), bezüglich Timing, Ausdruck und Synchronität ist als Trainingsziel ambitioniert. Es sei denn, man hat Zeit jeden Tag zwei bis drei Stunden zu trainieren. Weiterlesen

Aus Wut wird Mut – einfach mal Kopfstehen!

Wohin mit meiner Wut? (© Stefan Rajewski - Fotolia.com)

Wohin mit meiner Wut?

Wohin mit meiner Wut? 

Wie oft sind wir in einer Situation wütend, auch wütend über uns selbst? Weil wir nicht schlagfertig genug reagiert haben? Weil wir uns von Sprüchen haben beeindrucken lassen, die sich hinterher als hohl herausgestellt haben? Weil wir an einer Situation nichts ändern können? Weil, weil, weil…. Weiterlesen

Ich mach meine eigene Spielwiese auf!

Nichts ist langweiliger als ein Angriff, der ignoriert wird

Zufällig fiel mir heute ein Kindergartenfoto in die Hand und sofort war die Erinnerung an die Hänselei wieder da:

„Die Malu ist ne Brillenschlange! Die hat so ne dicke, hässliche Brille auf!“

Ja! Gerade Kinder-Brillen waren vor 50 Jahren potthässlich. Und ich hatte (und habe immer noch) sehr schlechte Augen. Heute gibt’s dafür Kontaktlinsen, aber damals… Also, diese „wunderbaren“ Gestelle mit meinen „Glasbausteinen“ drin… Potthässlich ist noch ein Kompliment… Weiterlesen

Einfach mal was Zutrauen

Heute entdeckte ich den Artikel „Gönnen Können – wie Stereotype unsere Leistung beeinflussen“. Ich bin kein Freund von vielen Studien, weil ich oft genug erlebt habe, dass die Ergebnisse ein wenig passend „gebastelt“ wurden. Aber, vieles was dort beschrieben ist, entdecke ich in jedem Training wieder. Weiterlesen

Vor dem Zuschlagen findet eine „Entmenschlichung“ statt

Nur nicht provozieren lassen (© Mat Hayward - Fotolia.com)

„Typisch für Konflikte in der Öffentlichkeit ist das gegenseitige ‚Aufschaukeln‘. Wir kennen das alle, ein Wort gibt das andere und wir werden immer lauter.“ Ein Polizeihauptkommissar a.D. gab beim Verbandstag des Hessischen Karateverbandes einen Überblick wie Konflikte zwischen zwei oder mehreren Menschen in der Öffentlichkeit zustande kommen. Die Teilenehmer nickten zustimmend, schließlich kennen wir die Verhaltensweisen aus ganz normalen Streitigkeiten in der Familie oder zwischen Freunden.

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Lob ist der Stoff aus dem Erfolge sind!

Ein Tweet von mir heute früh regte mich, nach zwar schwacher Resonanz, trotzdem zum Nachdenken über das Loben an. Ich hatte mich wirklich gefreut, hatte ich kurz zuvor völlig unverhofft ein fettes Lob von einem Fachmann bekommen. Wahrscheinlich ist es ihm gar nicht bewusst gewesen, seine Antwort auf eine meiner Bemerkungen war sehr spontan. Gerade deswegen, ist es mir so wichtig gewesen und hat sehr gut getan. You made my day!
Zusätzlich habe ich diese Woche nach einem sehr intensiven Kunden-Workshop auch völlig spontan von den Mitarbeitern die Rückmeldung bekommen: „Danke für ihr Fachwissen, das Sie so interessant und locker rüberbringen!“ Auch das kam völlig überraschend und ich fuhr froh gelaunt nach Hause. This made my day!

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Gewaltschutztrainer-Fortbildung, Tag 3

Oder: bloß keine Ängste schüren!

Wenn wir als Selbstbehautptungs- und Gewaltschutztrainer (ausgebildet vom Deutschen Karate Verband)  in Schulen oder Hort-Einrichtungen Kurse durchführen, werden wir immer vorher mit den Lehrer, Betreuer und Eltern reden. Sie sollen unser Konzept kennen lernen und wir müssen vorher wissen, ob es „aktuelle“ Anlässe in der Einrichtung für diesen Kurs gibt, oder ob Eltern und Lehrer den Kurs als reine Präventionsmaßnahme anbieten, um die Kinder zu stärken. Der Lehrer oder eine Aufsichtsperson in Hort-Einrichtungen müssen beim Kurs anwesend sein. Nur sie kennen die Kinder und können in bestimmten Situationen hilfreich unterstützen.

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Selbstbehauptung: Klare Ansage erwünscht

Oder: In meinem Leben spiele ich die Hauptrolle

Man stelle sich mal vor: da sagt jemand „Nein“ und steht mit gesenktem Blick und hängenden Schultern da. Egal, worum es geht, das glaubt niemand. Wenn wir ernst genommen werden wollen, müssen wir uns laut und deutlich artikulieren. Doch wie geht das?

Erst mal ist es ganz wichtig, dass ich mich selbst ernst nehme. Meine Gefühle und meine Wünsche die Priorität Nr. 1 einräume. Ich spiele in meinem Leben die Hauptrolle und niemand anderes!  Ich kann nicht von anderen verlangen, mich ernst zu nehmen, wenn ich es selbst nicht tue. Deswegen, in Diskussionen, bei Anfragen im Job, Anforderungen in Familie oder Ehrenamt: immer erst herausfinden, ob ich das wirklich will. Ich muss nicht sofort Antwort geben. Oft genug, kann ich mir eine Bedenkzeit zumindest „über Nacht“ einräumen. Und nach der Entscheidung beherzt „Ja“ oder „Nein“ sagen.

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