Faszination virtuelle Blog-Expedition

Miss Mariane 2011

Zu riesigen Nebenwirkungen

Wenn du hektisch auf die Uhr schaust, deine privaten Termine so verlegst, dass du einigermaßen pünktlich zu Hause bist, deinen Kindern sagst: „Pscht nicht stören, Mama muss Baumkängurus trainieren“, oder dem Schulfreund am Telefon entgegenbrüllst: „Ich ruf zurück, ich muss nur schnell einen Helikopter in Guam landen.“ dann hat dich das  Blog-Expeditionsfieber gepackt. Weiterlesen

Welt-Baumkänguruh-Tag

Die Zentrale beim Monsterdoc. Was zuvor geschah, bei Federkiel.

Oder: Eine andächtige Feier ohne Explosionen

Stolz schaue ich auf die Menge vor mir. In gespannte Augen, in freudige Gesichter. Alle sind sie gekommen – also fast alle, die in Defihausen wohnen. Ich habe in den Garten des Kindergartens eingeladen. Über eine Bohle kann er erreicht werden. Das Loch in der Straße von der Schmelzwasser-Explosion ist erst notdürftig repariert.
Ich sehe Cheffe, der seit ein paar Tagen in seinem neuen Haus neben der Buchhandlung wohnt (ach ich muss der Buchhändlerin mal sagen, dass es ein neues Buch gibt, das Kindern Karate sehr gut erläutert); da sehe ich sie, Blua – der ich ein freundliches Lächeln schenke, die Buchhändlerin ist neu und sie schaut noch sehr neugierig in die Runde – kennt ja noch nicht alle. Weiterlesen

Muskelkater und Prellungen

Die Zentrale.

Was zuvor geschah.

Oder: Training mit den Baumkängurus

Puh, ich sage euch, konnte heute früh kaum aufstehen. Alles, aber auch alles tut mir weh – ich werd zu alt für den Job! Diese Tierchen halten aber fit. Mann-oh-Mann! Aber der Reihe nach.

Die ganze Baumkänguru-Truppe (BSEK) ist um 19 Uhr gestern Abend angerückt. Man kann fast sagen, sie sind „eingezogen“, der Reihe nach, sah sehr cool aus, fehlte nur noch die passende Musik.
Die waren sehr brav, was mich wunderte, wo sie sonst so übermütig sind und erkannten mich als „Boss“ in Sachen Training an. Toll! Das Aufwärmen „lockeres Laufen rund um den See“ war kein Problem. 10 Runden schafften sie mit Vergnügen. War ja Gott sei Dank nicht mehr glatt, nur bei der Slalomrunde wurden sie übermütig und Fluffy lief linksrum und Jumpy rechtsrum, um mit Spaß in der Mitte aufeinander zu prallen… Diese Racker! Aber Flauschi griff vermittelt ein, so dass auch dieser Teil zu einem guten Ende gebracht wurde.
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Über das Training vom Baumkängurus

Die Zentrale

Was vorher geschah…

Oder: Wird die Quarantäne aufgehoben?

Wir sind alle in Quarantäne gesteckt worden, nachdem der Koch so einen seltsamen Virus vom Kreuzfahrtschiff mitgeschleppt hat… (sollten wir Körperscanner bei der Einreise nach Defihausen einführen?)

Der Kindergarten ist also zu, die Baumkängurus konnte ich noch nicht trainieren, weil auch die in der Wohnung bleiben müssen. So langsam gehen die Vorräte aus und ich habe schon Kontakt mit dem Bauernhof im fernen Hessen aufgenommen, der direkt gegenüber meinem Elternhaus ist. Die müssen uns zur Not aus der Luft ernähren. (Memo an mich: klären, ob der Eurofighter dort landen kann!)

Wenn die Quarantäne morgen wieder aufgehoben werden sollte, kann ich endlich loslegen. Eigentlich wollte ich morgen Abend zum Einführungskurs „Defibrillation leicht gemacht!“ Der beginnt leider schon um 20 Uhr. Ich habe aber Kreisversammlung aller Kindergärten im Landkreis Tubus-Infus-Trombus. Da kann ich erst um 21:45 Uhr dazukommen. Sicherlich bin ich pünktlich zum Show-Down, wenn wieder alles in die Luft fliegt oder Koch Chloroplast seine „Creme brullee defibrillaire“ vorstellt. Aber der Cheffe gibt mir bestimmt Nachhilfe.

Ach ja: das Training mit den Baumkängurus will gut vorbereitet sein! Weiterlesen

Der seltsame Weihnachtsmann

Die Defihausen-Zentrale

Was zuvor geschah.

Weihnachtsfeier im Kindergarten

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Heute ist die Weihnachtsfeier und der letzte Tag in diesem Jahr im Kindergarten. Seit Tagen wird zusammen gebastelt und gebacken. Die meisten Plätzchen hab ich vor hungrigen Mäulern (Kinder und Baumkängurus) gerettet. Nicht zu fassen, was Baumkängurus so fressen und Jumpy bekommt meist auch noch von den anderen Besuch.

So, geschmückt ist alles, die ersten Eltern treffen ein…..

Oh, Frau Basadai, wie hübsch geschmückt und diese Fellsterne, wo haben Sie die denn her?

Tante Basadai, wann kommt denn der Weihnachtsmann?

Wo kann ich meine Twichtel abgeben?

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Die erste Woche zu Hause in Defihausen

Die Zentrale von Defihausen

Nicht viel los die letzten drei Wochen

So die erste Woche ist geschafft. Die zweite hat begonnen. So langsam komm ich wieder an, hier in Defihausen und in meinem Kopf.

Die Umstellung war heftig, dort die atemberaubenden Abenteuer, Hitze, Hunger, Lebensgefahr in Papua Neuguinea – hier die Kälte und Schnee, aber ein gefüllter Kühlschrank und wunderbarer weihnachtlicher Schmuck überall im Städtchen.

In meiner Wohnung hat Jumpy ein tolles Winterplätzchen gleich neben  der Heizung und was soll ich  sagen: Arco und er verstehen sich sehr gut. Die anderen Baumkängurus und er treffen sich ab und an und ab nächster Woche wird – Weihnachten hin oder her – Dienstags Abends vor den Jugendlichen Karate und Selbstverteidigung mit den Kängurus trainiert. Die haben sich in Papua Neuguinea ja als sehr begabt herausgestellt und wollen „ihr“ BSEK aufrecht erhalten. Es sei ihnen gegönnt, mir machts Spaß und wer weiß, wozu wir die „Kleinen“ in Defihausen noch brauchen können.
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Wieder zurück – mit einen Baumkänguru im Gepäck

Zurück auf der Nordhalbkugel

Am Donnerstag bin ich endlich mit den anderen aus Papua Neuguinea in Frankfurt gelandet. Nach diesen gut 2 Wochen Abenteuer-Urlaub, wollte ich nicht gleich nach Defihausen in meine kalte und einsame Wohnung zurück und blieb bis heute in Frankfurt bei einer Freundin. Ihr berichtete ich, mit Jumpy auf dem Schoß, von den Abenteuern. Sie lauschte mit großen Augen und ich bin mir nicht sicher, ob sie alles glaubte. Jumpy hüpfte immer wieder begeistert um uns herum. Er hatte schließlich alle Abendteuer miterlebt:

Jetzt geht’s los – Auf nach Papua Neuguinea

Der Dschungel ruft

Wenn ich nur wüsste, welcher Teufel mich geritten hat hierbei mitzumachen: Eine Expedition in den Dschungel quer durch Papua Neuguinea mit mir bisher völlig unbekannten Menschen. Gut – ich wohne schon seit ein paar Wochen mit ihnen in Defihausen – aber so wirklich kennen gelernt habe ich sie noch nicht.

Nun denn, Abenteuer waren schon immer meine Stärke, die Truppe ist trainiert worden, wir können uns verteidigen, wir können klettern, wir haben Baumkänguruhs dabei (das macht die Sache insgesamt einfacher).

Heute Abend geht’s los. Federkiel hat freundlicherweise die Flugroute zusammengefasst, so kann ich mich einfacher orientieren.
Ich muss meine Packliste noch abarbeiten, leider vergesse ich ja immer solche Dinge wie Reisepass, Ticket und Mundschutz. Eines macht mich ganz huschig: Meine Machete ist immer noch verschwunden!!!
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Tante Basadai geht in Urlaub

Was zuvor geschah: Die Blogzentrale
Die Koffer sind gepackt

Die Nachwehen des Martins-Umzugs

Der Martins-Umzug und die Enthüllungen der Kinder haben mich ja geschafft… Ich bin einfach zu alt für so was. Gott sei Dank kann ich jetzt aufbrechen in meinen wohlverdienten Urlaub. Aber ein Zuckerschlecken wird das auch nicht. Ich habe die letzten Wochen ein Kamikaze-Team trainiert und mit denen werde ich mich aufmachen in den Dschungel von Papua-Neuguinea.

Ich muss nur noch packen, seit Tagen suche ich meine Machete. Schließlich habe ich sie von einer direkten Nachfahrin von Tomoe Gozen (eine der wenigen weiblichen Samurai) erhalten. Selten, dass Samurai-Krieger Macheten benutzt haben, aber das waren weit gereiste.
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St. Martins-Umzug in Defihausen #Gerüchteküche

Was zuvor geschah Defihausen-Zentzrale
Mit Starkstrom durch Defihausen

Die Kinder spielen Herlock Scholmes

Was für ein Gewusel! Diese Sankt Martins-Umzüge sind doch immer wieder anstrengend. Langsam werde ich zu alt für den Job. 40 Kinder suchen ihre Laternen und 80 Eltern und 320 Großelternpaare schreien wild durcheinander:

Anna, nicht die Laterne anzünden, bitte nur das Teelicht drin.

Fritzchen, nein der Schnürsenkel ist nicht der Docht.

Frau Schmitz, nun cremen Sie Ihre Tochter nicht mit Schmalz ein, der ist später für die Brote.

Bin ich froh, dass ich am Freitag gen Frankfurt aufbreche, um am Samstag mit den anderen nach Papua Neuguinea zu reisen. Weiterlesen