Wir leben in einer alternden Gesellschaft!

Oder: Wie wir die Alten abhängen

Ich muss mal ganz persönlich werden. Wir alle – ja auch wir Kommunikations- und Marketing-Fachmenschen – reden von der „alternden Gesellschaft“, wer oder was das ist, ist schwierig zu greifen. Aber wir wissen, dass wir uns auf immer mehr alte Menschen mit speziellen Bedürfnissen einzustellen haben. Auch wenn wir immer länger „jung“ bleiben, die meisten haben mit 50 eine Lesebrille und auch die einen oder anderen körperlichen Beschwerden. Darüber will ich jetzt aber nicht philosophieren.
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Du musst dafür innerlich bereit sein!

Oder: Rollentraining mit Sozialpädagogen

Eines muss ich vorausschicken: Ich liebe Rollentraining. Ich schlüpfe gerne in verschiedene Rollen und spiele auch gerne „den Bösen“. Rollentraining in der Selbstbehauptung  trainiert die Wahrnehmung von möglichen Gefahrensituationen und ist eine hervorragende Methode selbstbewusstes Auftreten und Handeln zu trainieren.
In diesen Trainings geht es darum, Situationen nachzustellen, die kritisch werden können. Pöpelnde Fahrgäste im Bus, Grapscher auf einer Veranstaltung oder dumme Anmache in einer Kassenschlange, also Begebenheiten, die viele schon mal erlebt haben sind Ausgangspunkt. Diese Situationen werden nachgespielt, in der Gruppe besprochen und Alternativen bedacht. Es übt, das eigene Verhalten „von Außen“ zu betrachten. Bei guter Anleitung kommt man schnell „im Kopf“ wirklich in die Situation und agiert fast realistisch.
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Muskelkater und Prellungen

Die Zentrale.

Was zuvor geschah.

Oder: Training mit den Baumkängurus

Puh, ich sage euch, konnte heute früh kaum aufstehen. Alles, aber auch alles tut mir weh – ich werd zu alt für den Job! Diese Tierchen halten aber fit. Mann-oh-Mann! Aber der Reihe nach.

Die ganze Baumkänguru-Truppe (BSEK) ist um 19 Uhr gestern Abend angerückt. Man kann fast sagen, sie sind „eingezogen“, der Reihe nach, sah sehr cool aus, fehlte nur noch die passende Musik.
Die waren sehr brav, was mich wunderte, wo sie sonst so übermütig sind und erkannten mich als „Boss“ in Sachen Training an. Toll! Das Aufwärmen „lockeres Laufen rund um den See“ war kein Problem. 10 Runden schafften sie mit Vergnügen. War ja Gott sei Dank nicht mehr glatt, nur bei der Slalomrunde wurden sie übermütig und Fluffy lief linksrum und Jumpy rechtsrum, um mit Spaß in der Mitte aufeinander zu prallen… Diese Racker! Aber Flauschi griff vermittelt ein, so dass auch dieser Teil zu einem guten Ende gebracht wurde.
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Über das Training vom Baumkängurus

Die Zentrale

Was vorher geschah…

Oder: Wird die Quarantäne aufgehoben?

Wir sind alle in Quarantäne gesteckt worden, nachdem der Koch so einen seltsamen Virus vom Kreuzfahrtschiff mitgeschleppt hat… (sollten wir Körperscanner bei der Einreise nach Defihausen einführen?)

Der Kindergarten ist also zu, die Baumkängurus konnte ich noch nicht trainieren, weil auch die in der Wohnung bleiben müssen. So langsam gehen die Vorräte aus und ich habe schon Kontakt mit dem Bauernhof im fernen Hessen aufgenommen, der direkt gegenüber meinem Elternhaus ist. Die müssen uns zur Not aus der Luft ernähren. (Memo an mich: klären, ob der Eurofighter dort landen kann!)

Wenn die Quarantäne morgen wieder aufgehoben werden sollte, kann ich endlich loslegen. Eigentlich wollte ich morgen Abend zum Einführungskurs „Defibrillation leicht gemacht!“ Der beginnt leider schon um 20 Uhr. Ich habe aber Kreisversammlung aller Kindergärten im Landkreis Tubus-Infus-Trombus. Da kann ich erst um 21:45 Uhr dazukommen. Sicherlich bin ich pünktlich zum Show-Down, wenn wieder alles in die Luft fliegt oder Koch Chloroplast seine „Creme brullee defibrillaire“ vorstellt. Aber der Cheffe gibt mir bestimmt Nachhilfe.

Ach ja: das Training mit den Baumkängurus will gut vorbereitet sein! Weiterlesen

Toiletten-Patenschaften für Eltern?

Oder: Hilfe, mein Kind soll sich mit einem WC identifizieren!

Ich dachte, ich lese nicht richtig. Da flattert mir dieser Tage eine Email der Elternvertreterin der Tutorengrupe meines Kindes in den Postkasten, mit dem Betreff: „Sachstand WC-Gruppe!“

Überzeugt davon, dass ich mich mit Sicherheit verdacht haben muss (es MUSSTE einfach „Wander-Cafeteria“ oder so was Ähnliches heißen), öffnete ich die Mail.
Nein, ich hatte mich nicht geirrt. Es ging tatsächlich darum, eine Elterninitiative zu gründen, um den Kindern beizubringen, pfleglicher mit den Toiletten umzugehen, bzw. die Hygienemängel zu beseitigen.
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Mamas Whiskey-Plätzchen

Oder: Englische Nuss-Butter-Streifen

Das beste Plätzchen-Rezept der Welt

Seit wir das Rezept vor 4 Wochen endlich wieder gefunden haben, werde ich ständig danach gefragt. Jeder möchte unbedingt das Rezept haben, wahrscheinlich, weil ich schon seit Jahren davon schwärme.  Damit ich nicht ständig Emails schreiben muss, findet es nun Platz in meinem Blog 🙂
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Der seltsame Weihnachtsmann

Die Defihausen-Zentrale

Was zuvor geschah.

Weihnachtsfeier im Kindergarten

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Heute ist die Weihnachtsfeier und der letzte Tag in diesem Jahr im Kindergarten. Seit Tagen wird zusammen gebastelt und gebacken. Die meisten Plätzchen hab ich vor hungrigen Mäulern (Kinder und Baumkängurus) gerettet. Nicht zu fassen, was Baumkängurus so fressen und Jumpy bekommt meist auch noch von den anderen Besuch.

So, geschmückt ist alles, die ersten Eltern treffen ein…..

Oh, Frau Basadai, wie hübsch geschmückt und diese Fellsterne, wo haben Sie die denn her?

Tante Basadai, wann kommt denn der Weihnachtsmann?

Wo kann ich meine Twichtel abgeben?

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Wer will mal ein Kampfsportler werden?

Karate-Kids (3)

Zwei „Schnupperkurse“ für Kinder-Anfänger sind letzte Woche zu Ende gegangen. Zeit ein kurzes Résumé zu ziehen. Jeder Kurs in jedem Jahr ist anders. Und doch gibt es immer gleiche Faktoren.

Die Kinder und Eltern

Der erste Kurs für die 7-10jährigen Kinder war in diesem Herbst sehr voll: 27 neugiere Kinder und 27 neugierige Elternpaare. Im zweiten Kurs sind es 16 Kinder, zwischen 10 und 15 Jahren. 10 Abende Karate zum Schnuppern. Karate muss man ausprobieren, ob es Spaß macht. Durch die vielen Kampfsportfilme haben Kinder und Eltern oftmals falsche Vorstellungen, was auf sie zukommt.
Im Fernsehen sieht alles so leicht aus, Fäuste, Beine und Füße fliegen wie von selbst ins Ziel, waghalsige Drehungen und Sprünge scheinen wie von Zauberhand zu gehen. Im Film gehen die auch oft von „Zauberhand“, da wird mit viel Trick nachgearbeitet. Aber wer will nicht kämpfen können wie Bruce Lee oder Jean-Claude van Damme. Dass beide hart trainiert haben, wird oft gerne vergessen. Spätestens nach dem 3. Training wird gefragt: Und wann kann ich die Schwarzgurt-Prüfung ablegen? 🙂 Weiterlesen

Die erste Woche zu Hause in Defihausen

Die Zentrale von Defihausen

Nicht viel los die letzten drei Wochen

So die erste Woche ist geschafft. Die zweite hat begonnen. So langsam komm ich wieder an, hier in Defihausen und in meinem Kopf.

Die Umstellung war heftig, dort die atemberaubenden Abenteuer, Hitze, Hunger, Lebensgefahr in Papua Neuguinea – hier die Kälte und Schnee, aber ein gefüllter Kühlschrank und wunderbarer weihnachtlicher Schmuck überall im Städtchen.

In meiner Wohnung hat Jumpy ein tolles Winterplätzchen gleich neben  der Heizung und was soll ich  sagen: Arco und er verstehen sich sehr gut. Die anderen Baumkängurus und er treffen sich ab und an und ab nächster Woche wird – Weihnachten hin oder her – Dienstags Abends vor den Jugendlichen Karate und Selbstverteidigung mit den Kängurus trainiert. Die haben sich in Papua Neuguinea ja als sehr begabt herausgestellt und wollen „ihr“ BSEK aufrecht erhalten. Es sei ihnen gegönnt, mir machts Spaß und wer weiß, wozu wir die „Kleinen“ in Defihausen noch brauchen können.
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Anrufe auf Handy zu teuer

Oder: CallCenterChaos

Anruf auf meinem Handy. Nachdem ich mich melde, sagt eine hörbar blonde, genervte Stimme: „Können Sie mir Nummer geben, wo Sie erreichbar sein?“

Ich: „Ich bin auf dieser Nummer erreichbar, sonst wäre ich nicht dran. Und wer bitte sind Sie!“

Sie: “ Firma XY und ich darf nicht auf Handy anrufen!“

Ah, die nette Firma bei der ich immer meine Laptops bestelle,

Ich: „Sie rufen aber auf meinem Handy an!“

Sie: „Gebe Sie mir Nummer, wo Sie erreichbar sein!“

Ich: „Ich bin auf dieser Nummer erreichbar!“

Sie: „Ich darf nicht auf Handy anrufen – ist teuer!“
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