Der innere Schweinehund – wieder Laufen (2)

Ich hab’s wieder getan und bin stolz drauf. Diesmal mit Carlos Santana im Ohr, das letzte Mal war es Paul Kalkbrenner. Mit Musik läuft es sich einfach besser. Eines vorweg, ich war nicht ganz 5 Minuten schneller, nur 4 Minuten. Muss aber zu meiner Entschuldigung feststellen, dass ich früher gelaufen bin als vorgestern und es mit 27 Grad und schwül deutlich wärmer und anstrengender war. Lassen wir das bitte als Entschuldigung gelten? Bitte!

Weiterlesen

Der innere Schweinehund – wieder Laufen (1)

Seit einem Jahr bin ich nicht mehr gelaufen, bis auf eine Ausnahme. Ich hörte damals aus guten Gründen auf und fing im Frühjahr aus guten Gründen nicht wieder an. Jetzt gingen mir die guten Gründe aus – im Gegenteil, es gab genug gute Gründe, endlich wieder anzufangen. Und dann las ich gestern noch in Isabellas Blog, dass sie die 10km geschafft hat (Herzlichen Glückwunsch, Liebste). Mein Jagdtrieb war erwacht und hat den inneren Schweinehund tot geredet. (Im Totreden bin ich gut!)

Gewaltschutztrainer-Fortbildung, Tag 3

Oder: bloß keine Ängste schüren!

Wenn wir als Selbstbehautptungs- und Gewaltschutztrainer (ausgebildet vom Deutschen Karate Verband)  in Schulen oder Hort-Einrichtungen Kurse durchführen, werden wir immer vorher mit den Lehrer, Betreuer und Eltern reden. Sie sollen unser Konzept kennen lernen und wir müssen vorher wissen, ob es „aktuelle“ Anlässe in der Einrichtung für diesen Kurs gibt, oder ob Eltern und Lehrer den Kurs als reine Präventionsmaßnahme anbieten, um die Kinder zu stärken. Der Lehrer oder eine Aufsichtsperson in Hort-Einrichtungen müssen beim Kurs anwesend sein. Nur sie kennen die Kinder und können in bestimmten Situationen hilfreich unterstützen.

Weiterlesen

Gewaltschutztrainer-Fortbildung, Tag 2

Oder: Schweigen ist Silber, Reden ist Gold!

Heute im Programm: Gefühle zeigen und Gefühle interpretieren. Es ging darum, Gefühle „richtig“ zu zeigen, also nicht zu Lachen, wenn uns zum Weinen  zumute ist. Es ist auch nicht einfach, Gefühle anderer zu interpretieren, selbst von Menschen, die wir gut kennen.

Versucht mal den Unterschied zwischen Trauer und Wut aus einem Gesicht herauszulesen, oder zwischen Wut und einem sehr konzentrierten Gesichtsausdruck. Können wir Freude von Übermut unterscheiden, oder auch Wut von Panik? Alles verschiedene Gefühle, die vom Gesichtsausdruck nahe beieinander liegen.

Weiterlesen

Gewaltschutztrainer-Fortbildung, Tag 1

Oder: Wie mache ich Menschen stark

Warum nun auch noch Gewaltschutztrainer? Das haben mich alle gefragt, die wissen, dass ich seit 3 Jahren ausgebildete Selbstverteidigungstrainerin bin. Diese zusätzliche Fortbildung (wird auch lizensiert) legt den Schwerpunkt deutlich mehr auf  Selbstbehauptung, also das mentale Training. Sie befähigt mich Workshops anzubieten, die Mensche stark machen, die Selbstbewusstsein fördern und stärken. Der Fokus in diesen 3 Tagen liegt auf der Altergruppe Schüler, also 7 – 14 Jahren. In späteren Fortbildungen kommen weitere Altersgruppen oder Berufsgruppen hinzu.

Weiterlesen

Selbstbehauptung: Klare Ansage erwünscht

Oder: In meinem Leben spiele ich die Hauptrolle

Man stelle sich mal vor: da sagt jemand „Nein“ und steht mit gesenktem Blick und hängenden Schultern da. Egal, worum es geht, das glaubt niemand. Wenn wir ernst genommen werden wollen, müssen wir uns laut und deutlich artikulieren. Doch wie geht das?

Erst mal ist es ganz wichtig, dass ich mich selbst ernst nehme. Meine Gefühle und meine Wünsche die Priorität Nr. 1 einräume. Ich spiele in meinem Leben die Hauptrolle und niemand anderes!  Ich kann nicht von anderen verlangen, mich ernst zu nehmen, wenn ich es selbst nicht tue. Deswegen, in Diskussionen, bei Anfragen im Job, Anforderungen in Familie oder Ehrenamt: immer erst herausfinden, ob ich das wirklich will. Ich muss nicht sofort Antwort geben. Oft genug, kann ich mir eine Bedenkzeit zumindest „über Nacht“ einräumen. Und nach der Entscheidung beherzt „Ja“ oder „Nein“ sagen.

Weiterlesen

Karate-Kids und Prüfungen

Oder: die erste Prüfung ist die schwerste

Und wieder ein Karate-Kurs beendet – was sage ich – es waren zwei in diesem Jahr. Zwei Anfängerkurse, einmal die 7 bis 9-jährigen und einmal die 10 bis 14-jährigen Kinder. Zweimal ganz verschiedene Anforderung an mich als Trainerin, nicht nur auf das Lehren von Karate-Techniken bezogen sondern auch darauf, den Kindern Freude am Bewegen, an Karate zu vermitteln.

Ich sehe mich als Vorbild, ich muss meine Begeisterung für den Sport so zeigen, dass der Funke überspringt. (Eines vorweg, es hat nur bei einem Kind von insgesamt 38 nicht funktioniert, ein guter Schnitt, würd ich sagen.) Wenn ich nicht „brenne“ wie können es meine „Lehrlinge“? Weiterlesen

Prügel-Attacken – die Täter werden brutaler!

Oder: Wie kann ich helfen, wenn jemand verprügelt wird?

Die Zeitungsberichte über zunehmend brutale Prügelattacken in Bahnhöfen mehren sich. Wir bekommen den Eindruck, die Zahl der Attacken steigt. Dem ist nicht so, jedoch werden sie zunehmend brutaler und enden öfter tödlich – auch für Menschen, die sich helfend einmischen wollen.
Weiterlesen

Wie teile ich ein Fotoalbum?

Oder: Virtualität trifft Reallife

Stellt euch folgende Szene vor: Networking-Abend einer aufstrebenden Businesstadt unweit von Frankfurt/Main. 30 Teilnehmer (KMUs und Berater) lauschen mehr oder weniger intensiv einem Vortrag zum Thema Social Media. Der Referent verspricht, uns innerhalb einer halben Stunde die Vor- und Nachteile für das Business von Twitter, Facebook und XING zu verraten.
Weiterlesen

Seite 7 von 12« Erste...56789...Letzte »