„Meine“ Mädels sahnen ab!

Es sind natürlich nicht alle „meine“ Mädels, aber alle trainieren bei mir fleißig und drei davon, haben ihr erstes Jahr mit mir als Trainerin verbracht. Fünf Karateka aus Friedberg waren so mutig und sind am letzten Samstag bei ihrem ersten Kyu-Turnier in der Kategorie Kata gestartet. Sie haben sich schon Wochen darauf vorbereitet, nicht nur bei mir, nein – sie sind in jedes Training gegangen. Also auch bei den „Großen“. Was mich fasziniert hat, war wie positiv sie sich der Kritik ausgesetzt, ja sie geradezu gesucht haben. Weiterlesen

Alles neu macht der April

… ja  mal ausnahmsweise der April. 

Wie Ihr seht, gibt es ein neues Design und mehr Info. Ich habe die Seiten Basadai (Kampfsportblog) und Maluschaefer.de (Selbstverteidigungs-Angebot)  zusammengefasst und einen Spreadshirt-Shop integriert. Ein Projekt, das über ein Jahr brach gelegen hatte und nun endlich startet.
Damals entstand die Idee, einen Basadai-Tiger zu entwerfen. Der Tiger ist das Tiersymbol für Shotokan-Karate, die Stilrichtung, die ich betreibe. Im Laufe der Jahre habe ich viele Sprüche von Trainern gehört und ertappe mich selbst dabei, immer wieder die gleichen Anmerkungen zu geben. Dem Basadai-Tiger sind einige dieser Sprüche in den Mund gelegt, und Ihr könnt T-Shirts mit dem „sprechenden“ Tiger in meinem Spreadshirt-Shop erwerben.

Mit dem Blog geht’s nun auch weiter. Ein paar meiner Karatekids, natürlich die Mädels *lach*,  trainieren derzeit fleißig für ihr erstes Kyuturnier in einer Woche. Sie werden in der Kategorie Kata starten und ich bin schon genau so aufgeregt, wie die Mädels. Ich werde darüber berichten!

20 Jahre Karate: der 2. Dan (6)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Der 2. Dan setzte sich in meinem Kopf fest. Ich sprach meinen Sensei an, wie bei jeder Prüfung, wollte ich sein Okay. Seine Antwort: „Ja, bereite dich mal vor.“ Ich rechnete wieder mit einem knappen Jahr Vorbereitungszeit und fing an diese zu planen.
Erst mal die Prüfungsordnung lesen. Weiterlesen

20 Jahre Karate: Auf dem Weg! (5)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Es dauerte die errechneten fünf Jahre. Mit dem 3. Kyu (erster Braungurt) startete ich meine Trainerausbildung. Eine Investition an Zeit und viele neuen Erfahrungen. Ich musste umdenken. Machte ich bisher als Schülerin „nur“ die Techniken nach, die der Sensei mir zeigte und erläuterte, musste ich sie nun selbst so erklären, dass die Schüler verstehen, was genau ich von ihnen möchte. Das war gar nicht so einfach. Mein Vorteil war, dass ich im Verein gleich bei einem Trainer als Co-Trainerin mitarbeitete. Dort konnte ich das Gelernte gleich auf Praxistauglichkeit prüfen. Ich stellte fest, manchmal war ich anderer Meinung als mein Ausbilder 🙂 (Allein die Ausbildung zu beschreiben und aufzuarbeiten, würde einen weiteren längeren Blogbeitrag erfordern). Weiterlesen

20 Jahre Karate: Es bleibt dabei! (4)

2012 heißt für mich auch: 20 Jahre Karate. Deswegen die kleine Rückschau. Zum ersten Teil geht es hier entlang.

Ja, mein Sensei hat es geschafft, mich die ganzen Jahre über bei „der Stange zu halten“. Karate war für mich nicht einfach zu erlernen. Jede neue Technik war eine Herausforderung. Anfangs nahm ich mir vor, Karate nur so nebenbei zu betreiben, ich wollte mich auf keinen Fall dem Stress der Gürtelprüfungen aussetzen. Ich wollte gar keine machen. Bis, ja bis mein Sensei nach einem halbem Jahr sagte: „Jetzt ist es soweit. Du machst deine erste Prüfung!“ Das klang nach „keine Widerrede“. Heute bin ich froh, dass er mich beim ersten Gürtel „zum Jagen getragen hat.“ Weiterlesen

Zwischen Trainerin und Trösterin

Der Spagat zwischen „Chef“ und „Trösterin“

„Malu, der Ben hat mich getreten.“ „Malu, ich hab Bauchschmerzen, kann ich mich hinsetzen?“ „Die Klara hat mir die Zunge rausgestreckt.“ „Malu, ich hab mir den Fuß verknackst und jetzt blutet das!“

Kaum zu glauben, aber auch das ist Karate-Training. Ganz normale Ansagen in einem ganz normalen Training. Mal bin ich Trösterin, mal bin ich „Chef“, also Trainerin, der „Kleinen“ im Karate. Mir macht das großen Spaß, die ca. 6 – 10jährigen Kinder zu trainieren. Sie sind frei heraus mit ihren Äusserungen, manchmal unbarmherzig ehrlich. Wenn ich mal sagen muss, dass ich heute ausnahmsweise keinen doppelten Mae-Tobi-Geri zeigen kann, weil mir das Knie weh tut, schauen sie mich seltsam an und sagen:

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Einfach mal was Zutrauen

Heute entdeckte ich den Artikel „Gönnen Können – wie Stereotype unsere Leistung beeinflussen“. Ich bin kein Freund von vielen Studien, weil ich oft genug erlebt habe, dass die Ergebnisse ein wenig passend „gebastelt“ wurden. Aber, vieles was dort beschrieben ist, entdecke ich in jedem Training wieder. Weiterlesen

Karateprüfungen sind aufregend – auch für Eltern!

Wer kann diesem Jubel widerstehen?

Die Kinder fiebern ihr entgegen: der ersten Karateprüfung. Sie freuen sich drauf, nach einem halben Jahr anstrengendem Training endlich ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig ist es aufregend und sie haben Angst. Denn die beiden Prüfer sind nicht ihre Trainer. Zwar trainieren die Prüfer auch mal meinen Kurs, wenn ich verhindert bin und so lernen sie die Kinder kennen und umgekehrt, trotzdem ist Prüfung immer etwas Anders. Und oft sind die Eltern aufgeregter als die Kinder. Weiterlesen

Kinder und Persönlichkeitsbildung – Gewaltschutzkurs (2)

„Sei dein eigener Schutzengel“ geht in die 2. Runde

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Seit September 2011 biete ich im Rahmen des Ganztags-Programmes einer Schule in Friedberg/Hessen einen Gewaltschutzkurs für Grundschüler an. Ich war erst skeptisch, ob es den Kindern nicht langweilig wird,  jede Woche 1,5 Stunden einen solchen Kurs zu besuchen und ob ich ihnen auch genug Abwechslung bieten konnte. Doch am Ende des Kurses wurde ich eines Besseren belehrt. Im 2. Halbjahr wurde der Kurs neu ausgeschrieben und es meldeten sich diesmal 18 Kinder aus der 3. und 4. Klasse an (im September waren es 11), vier davon waren beim ersten Kurs schon dabei. Ich finde, das spricht für den Kurs und meine Art, den Kurs zu leiten. Weiterlesen

„Mir wird einiges vom Erlernten einfallen“

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

Für April und Mai dieses Jahres hat der Betriebsrat der AXA-Versicherungen in Frankfurt einen Kurs „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung“ mit mir für die Mitarbeiter des Hauses organisiert. Die AXA stellte einen Raum zur Verfügung und sieben Mitarbeiter haben sich angemeldet.  Schön, dass es ein gemischter Kurs (Männer und Frauen) war. Ich biete lieber gemischte Kurse an. Wir vereinbarten 5 Termine á 1,5 Stunden. Und ich stellte jedesmal fest, dass die Zeit viel zu schnell verging, auch die Teilnehmer hätten meist gerne noch weiter gemacht. Weiterlesen

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