Social Media in Unternehmen

Sitzung eines Branchenverbandes zum Thema „Social Media und PR“ – Eindrücke

Viele Unternehmen überlegen nicht lange und machen mit, weil die meisten Anwendungen kostenlos zu nutzen sind (wie Twitter und Facebook, oder Blogs)

Es gelten die „alten“ Gesetze: Das ist operative Hektik, auch hier gilt: Erst die Strategie (Zielgruppen und Ziele) definieren und dann schauen, welche Plattformen und Anwendungen für die Ziele geeignet sind. Nicht alles gehört auf Social-Media-Plattformen.
Es ist keine Errungenschaft des Social Media, dass man einen Dialog mit dem Interessenten führt. Es ist nur ein neuer Kanal mit neuen Rahmenbedingungen.
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Wer sich ins Internet begibt kommt darin um?

Oder doch nur das Sommerloch?

Der Bürgermeister einer kleinen Kurstadt wird beschuldigt seine dienstliche Email-Adresse für private Zwecke zu nutzen. Ja, es sind Wahlkampfzeiten, 2011 wird ein neuer Bürgermeister gewählt, da ist so etwas ein Thema. Was war passiert?

Die Kurstadt hat eine Ferienwohnung-Broschüre, dort bietet die Familie des Bürgermeisters eine Ferienwohnung zum Mieten an.

Als Kontaktmöglichkeit wird dort neben der privaten Telefonnummer die dienstliche Email-Adresse des Bürgermeisters angegeben. Das ist ein klarer Verstoß gegen die Dienstanweisung betreffend PC-Arbeitsplätze.

So die Opposition! Genau! Der Bürgermeister verquicke private und dienstliche Belange. Jawoll.
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Wie Eltern mit Leistungsdruck umgehen – oder auch nicht!

Eltern von Karate-Kids (2)

Der Fitness-Test für meine Bonsai-Kids stand an. Sechs Übungen, die Reaktion, Schnelligkeit, Gleichgewicht, Kreativität, Motivation etc. schulen. Über Wochen haben wir diese Übungen mit viel Spaß ins Training eingebaut, die Kinder freuten sich auf den Test. Eine Woche zuvor bekamen, sie eine Information mit den Übungen, mit den Bewertungskriterien und was noch alles wichtig war.

Es hätte so schön sein können

Danach stand mein Telefon nicht still. Beunruhigte Eltern, die wissen wollten Weiterlesen

Dabei ist alles oder warum wettkämpfen so schwierig ist!

Karate-Kids (1)

Vier meiner Karate-Kinder gingen heute an den Start ihres ersten Karate-Turniers, eines hat gekniffen. Die vier waren genauso aufgeregt wie ich. War es doch meine erste Gruppe, die ich auf einen Wettkampf vorbereitet hatte. Und für alle vier Kinder das erste Turnier.

Kata war angesagt. Kata ist eine Form, eine Art „Tanz“, bestimmte Techniken werden in einer Choreographie so sinnvoll angeordnet, dass es einen Kampf gegen einen imaginären Gegner gibt. Abfolge (Embusen = Schrittdiagramm), Rhythmus und Thema sind vorgegeben und dem Können der jeweiligen Gurtstufe angepasst. Heißt, der Karateka, der die Kata präsentiert, muss sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, es gibt bei Kata auch die „berühmte“ B-Note, Ausdruck und Präsentation fließen in die Bewertung mit ein, es reicht nicht, die Techniken zu „können“, der Schüler sollte auch wissen, was er da treibt.
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Der Logo-Pitch: Kunden können besser sehen als denken!?

Samurai-Marketing (2)

Wir nahmen die Drohung der Muttergesellschaft wörtlich und „wagten“! Wir wagten uns, 3 Grafiker zu beauftragen, ihre Logo-Vorstellungen für eine Nischen-Dienstleistung der Tochtergesellschaft  zu präsentieren.

Das Briefing war für alle identisch, sie sollten etwas entwickeln, das logischerweise zum Produkt und zur Zielgruppe passt und sich nicht an die Designvorgaben der „Mutter“ halten.

Grafiker 1 arbeitet schon seit Jahren für die Mutter. Er hat klassisch und nicht überraschend präsentiert, durchaus ordentlich aber nichts Pfiffiges. Grafiker 2 hat völlig am Thema vorbei präsentiert. Er hat einen Nebensatz im Briefing, der wirklich als Nebensatz gemeint war, in den Mittelpunkt gestellt und langweilige Entwürfe gezeigt, die in keinster Weise das aufgriffen, was das Produkt ausmacht.
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Manchmal lohnen sich Umwege oder wie man mit Geduld zum Ziel kommen kann!

Samurai-Marketing (1)

Seit zwei Jahren arbeite ich mit einem Kunden, der ein spezielles Marketing-Konzept für eine spezielle Dienstleistung für einen neuen Markt anbieten und verkaufen will. Das Konzept steht seit 1½ Jahren, in Teilen inzwischen überholt, aber eines war und ist klar, damit das Konzept ein Erfolg werden kann braucht es ein eigenes Logo für diese Dienstleistung in diesem Markt. Nur sollte vorher das Konzept insgesamt mit Kommunikationsziel und Marketingziel abgesegnet sein.

Wie immer im Leben, gibt es hier ein ABER, ganz groß geschrieben. Dieser Kunde ist die Tochter einer sehr großen alt-ehrwürdigen Muttergesellschaft und bisher hat sich die Geschäftsführung der Tochter noch nie getraut eigenmächtig etwas zu entscheiden, ohne sich bei der Mama rückversichert zu haben. Ihr ahnt schon, worauf das hinausläuft.
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Manche Dinge erledigen sich von selbst und nur die kleine Freelancerin ist schuld!

Digitale Prokrastination (1)

Ich bekomme eine Anfrage eines großen Event-Veranstalters, ob ein Kunde von mir bei einer Kongress-Messe ausstellen will. Ich halte das Angebot für interessant, weil Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, die Zielgrupe, der Zeitpunkt und das Thema der Workshops zur Messe eine Punktlandung im Marketing-Konzept meines Kunden sind. Einzig: es ist kein Etat mehr vorhanden im laufenden Geschäftsjahr. Aber kein Problem, wir haben in den letzten Jahren für solche Angebote immer wieder über die EMEA-Ebene Gelder bekommen.

Also frage ich per Email bei Peter, den Marketing-Leiter DACH, an, ob er mir zustimmt was die Wichtigkeit der Veranstaltung betrifft (natürlich mit allen Argumenten, wieso die Teilnahme an der Messe wichtig ist und warum sie so gut in das Marketing-Konzept passt), und ob wir dafür zusätzlich Geld über EMEA bekommen können. Vier Tage später bekomme ich eine Mail in Kopie, die Peter an Markus, Marketing-Leiter EMEA, richtet: „Hallo Markus, haben wir noch ‚Luft‘ im Budget?“ Keine weiteren Erläuterungen. Eine Woche später schreibt Markus an Jim, seines Zeichens Marketing-Leiter für dieses Thema weltweit, eine Email (in Kopie an Peter und mich): „Hi Jim, could we sponsor Peter?“
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Wer ist der Bessere? Oder gegenseitige Rücksichtnahme!

Eltern von Karatekids (1)

Der Klassiker: „Mein Sohn hat Karatekid gesehen und will jetzt unbedingt Karate lernen.“ – Klar kann er gerne kommen, wenn der nächste Anfängerkurs beginnt!
Aber Eltern sind ja so was von hartnäckig, wenn es um das Wohl des Kindes geht. Sie versuchen mich ständig zu überreden, ein Kind in den laufenden Anfängerkurs zu nehmen, weil „er/sie ist ja so begabt!“ Ja, ich habe mich früher überreden lassen. Nein, ich tue es nicht mehr.
Die Kinder fühlen sich überfordert, wenn die anderen 15 schon viel weiter sind und verlieren den Spaß. Die anderen 15 ärgern sich ständig, dass auf einen „richtigen“ Anfänger Rücksicht genommen werden muss und sie nicht weiterkommen. Ich ärgere mich, weil ich ständig „zweigleisig“ fahren muss und dem „Neuen“ nicht wirklich gerecht werden kann.
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Basadai – Wer oder was ist das?

Basadai oder Basai Dai ist eine der ältesten Katas (Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner) im Karate. Ihr Name bedeutet übersetzt ungefähr „mit schweren Schritten eine Festung erstürmen“, entsprechend kraftvoll sollte sie vorgeführt werden.  Die Basadai gehört zu den Shorin-Katas, die dazu da sind, die Schnelligkeit der Karateka zu trainieren.
Ich trainiere seit 1992 Karate. Die Basadai gehört zu meinen Lieblingskatas, die ich intensiv für meine Dan-Prüfung trainiert habe. Es war meine Wahlkata zur Prüfung, die ich auch in der Anwendung (Bunkai) zeigen musste. Für Nicht-Karateka: demonstrieren, wofür die Techniken im Kampf benötigt werden.

Seit 1992 bin ich selbständige Kommunikationsberaterin. Ich weiss nicht, warum ich beides gleichzeitig begonnen habe, es hat sich so ergeben, ist aber ein glücklicher Zufall, wenn man an Zufälle glauben mag.
Zunehmend stelle ich fest, dass vieles was ich im Karate gelernt habe – und das sind nicht nur die Techniken, sondern zum Beispiel auch innere Einstellung und Haltung – ich auch in meine Arbeitsweise und mein Berufsleben einfließen lasse. Meine Konzepte und die Art und Weise wie ich diese umsetze, haben immer auch etwas mit meinen Kampfsporterfahrungen zu tun.

Deswegen betreibe ich Samurai-Marketing, deswegen heißt dieser Blog „Basadais Blog“ und deswegen ist mein Nutzername auf Twitter Basadai. Welche Erfahrungen ich damit mache, sei es im Berufsleben oder im Kampfsport, ist Thema meines Blogs.

http://twitter.com/basadai

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