6 Tipps für mehr Selbst-Respekt

Selbst-Respekt heißt Selbst-LiebeWenn du willst, dass andere dich respektieren, musst du zuerst dich selbst respektieren.

Wir reden viel über Respekt; darüber wovor wir Respekt haben und wovor nicht. Oft genug verwechseln wir Respekt mit Höflichkeit, Gehorsam oder gar Angst. Ältere Menschen sagen oft, die Jugend habe keinen Respekt mehr vor dem Alter und meinen oft damit, die Jugendlichen seien unhöflich. Wenn Lehrer oder Eltern Kinder als respektlos bezeichnen, meinen sie oft, sie seien ungehorsam.

Zu definieren, was Respekt ist, ist nicht einfach. In den entsprechenden Nachschlagewerken ist zu finden, dass es Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Achtung, Anerkennung und Toleranz bedeutet. Respekt ist abgeleitet vom lateinischen respectas, das Rücksicht, berücksichtigen und Rückschau bedeutet. Eine schwache Definition. Für mich ist Respekt deutlich mehr. Zur Achtung, Wertschätzung und Toleranz gehört für mich noch die innere Haltung, Offenheit anderem gegenüber, Neugierde und Akzeptanz.

Respekt vor etwas zu haben, bedeutet immer, sich auf ein Gegenüber zu beziehen. Aber all das ist verbunden mit Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein, sich seiner selbst sicher und bewusst zu sein! Deswegen ist mir der erste Satz oben sehr wichtig: Wenn ich respektiert werden will, muss ich mich selbst respektieren können. Ich muss mich mögen, ja lieben, Achtung und Wertschätzung meiner Person gegenüber haben. Meine Ausstrahlung sorgt dann fast automatisch dafür, dass ich authentisch und überzeugend wirke.

Sich selbst zu respektieren bedeutet:

  1. Ich spiele in meinem Leben die Hauptrolle, ich bin mir wichtig und nehme mich ernst.
  2. Ich sorge dafür, dass es mir gut geht, es meinem Körper und meinem Geist gut geht; dann geht es auch den Menschen um mich herum, für die ich verantwortlich bin, gut.
  3. Ich kehre nichts unter den Teppich. Unausgesprochenes zwischen Menschen, das ignoriert wird, schwelt weiter, wird groß und mächtig, es nimmt Besitz von mir. Wenn ich mich in Besitz von etwas nehmen lasse, respektiere ich mich nicht mehr.
  4. Ich bin mir meiner Leistungen und Qualitäten bewusst, ich weiß was ich kann und was nicht – und zu beidem stehe ich. Das bin ich mir schuldig.
  5. Ich weise andere, die respektlos zu mir sind, höflich in die Schranken. Wenn ich alles „schlucke“ bin ich respektlos zu mir selbst.
  6. Ich bin mir gegenüber tolerant und versuche nicht perfekt zu sein. Jeder macht Fehler oder übersieht Dinge, aber dazu stehe ich und kehre auch dieses nicht unter den Teppich.

Wie sorgt Ihr für den Respekt vor euch selbst? Ergänzt bitte meine Liste!

Selbst-Respekt auszuüben ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen, und es gibt Tage an denen es besser funktioniert als an anderen. Ihr werdet aber jeden Tag besser, wenn ihr einige der oben genannten Punkte berücksichtigt. Ihr werdet authentisch und selbst-überzeugend! Und dann schaut durch das Herz und lacht die Welt an!

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