Ein neuer Freund

Basadai-TigerDer Basadai-Tiger hat einen neuen Freund, den Karate-Bär. Eines meiner Karatekinder kam vor dem letzten Training zu mir und fragte: „Darf ich dir meinen Glücksbringer zeigen? Den will ich jetzt immer dabei haben!“ Stolz zog er einen Teddybären aus seiner Tasche, der einen Karate-Gi mit einem schwarzen Gürtel anhatte.

Na klar, ab sofort sitzt der Karate-Bär direkt neben der Kampffläche und schaut zu, was wir so treiben. Wissenschaftler sagen (natürlich amerikanische 😉 ) Glückbringer bringen tatsächlich Glück, weil der Besitzer sich beschützt fühlt. Wenn wir einmal erleben, dass etwas im Beisein eines Glücksbringers positiv ausgegangen ist, dann erinnert er uns an dieses Erlebnis. Das stärkt den Glauben daran, dass er wieder funktioniert. Ich will gar nicht aufzählen, welche „Glücksbringer“ Leistungssportler haben, habe aber selbst erlebt, dass ein Glücksbringer ein Anker sein kann, der mich beruhigt und positiv stimmt.

Ein Vereinskollege hat mir vor meiner Prüfung zum 1. Dan einen japanischen Glückbringer für Karateka mitgebracht. Diesen konnte man tatsächlich innen am Gi befestigen. Natürlich hab ich den zur Dan-Prüfung getragen!
Wenn Glückbringer also Sicherheit, Ruhe und Stärke hervorbringen, dann darf der Karate-Bär natürlich bei jedem Training und bei jeder Prüfung dabei sein.

Der Basadai-Tiger hat sich gleich mit dem Karate-Bären angefreundet, das bringt sicherlich doppeltes Glück Mal sehen wie viele Glückbringer demnächst am Rande der Kampffläche sitzen.

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