Überlebenstraining für die Tiefe – Konfrontationstherapie #mg11

So, wir stehen vor dem Messeturm in Frankfurt/Main. Hier werden wir zur Therapie der Tiefenangst und Klaustrophobie Aufzug fahren mit vielen anderen Menschen. Es ist gerade IAA, hier sind viele Veranstaltungen und alle Teilnehmer fahren Aufzug. Ich habe den Schnellaufzug für uns gebucht! Das nennt man Konfrontationstherapie.

2. Kurstag

Die Konfrontationstherapie ist eine bewährte Methode, um Phobien zu therapieren. Ziel der Therapie ist es, sich den Ängsten zu stellen, sie auszuhalten und zu merken, dass man diese überwinden kann. Diese Therapieform kann auch die Angst vor der Angst abbauen. Ca. 80% der Menschen mit Angststörungen können damit geheilt werden.

Neben den Atemübungen, die ihr hoffentlich alle täglich macht, gilt es für jeden von euch zu Hause in den nächsten Tagen Plätze zu finden, die Tiefe und Enge simulieren. Das geht wie ihr gleich seht  in einem engen Aufzug, am besten mit vielen Menschen. Sucht euch eine Aussichtsplattform und fahrt Aufzug, immer wieder. Bevor ihr hyperventiliert, macht gleichzeitig die Atemübungen vom letzten Donnerstag. Oder ihr findet ein Geschäft, das Ausverkauf hat und einen großen Ansturm erlebt. Oder einen dunklen, engen Keller. Seid kreativ und  setzt euch mit der Situation auseinander, nehmt eine vertraute Person mit. Welche Orte findet ihr für euch?

So und jetzt ist unser Aufzug gleich da und wir werden einsteigen….

 

 

121 Gedanken zu „Überlebenstraining für die Tiefe – Konfrontationstherapie #mg11

  1. Atmen nicht vergessen. Es ist stickig, aber noch kein Mensch erstunken … Oder?? Und nein, angehalten wird nicht, das Ding stehen wir durch. Hoch und runter!!!!

  2. @cheffe Sei froh, dass es „nur“ 50 Meter sind. Der Turm ist über 250 Meter hoch…. Wir klettern über die Deckenklappe raus. Und drücken, die über uns liegende Aufzugstür aus.

  3. Keine Panik, ich kenn mich hier gut aus. Hab öfter Kundenveranstaltungen gemacht und Fred, der Aufzugsführer wird uns eh schon vermissen und selbst schauen wo wir stecken.
    Helft mir mal, macht ne Affenleiter…

  4. Danke, das reicht!
    @Tanja pass auf meine roten Lack-Heels auf, das sind meine Lieblingsschuhe…
    Oh, das geht ja leicht auf..
    @cheffe, schubs mich mal … Damit ich hochkomme.

  5. Ah super, bin oben… Hört ihr mich.
    Verdammt ist das Dunkel… Aber ich seh die Tür vom nächsten Stockwerk..
    Wie soll ich die bloß alleine aufkriegen?

  6. Krawummmmm …. Juhu, die Tür ist auf. FRED, Mensch, gut dass du nach uns geschaut hast…
    So Leute, erst mal Tanja und Cheffe. Mutze ist lang genug, um sich allein durch die Aufzugsdecke ziehen zu können.

  7. @Tanja Wir sind alle raus und du kannst mit deinen Hallus aufhören. Der rosa Salat ist alle und du bist gerettet. *Schüttelt Fred die Hand* „Danke dir für alles“
    Leute das war doch ne gute Übung für das U-Boot. Wollen wir wieder mit dem anderen Aufzug runterfahren?

  8. Danke Basadai für die Übung. War das eigentlich Absicht mit dem Steckenbleiben? Auf jeden Fall dann bis Dienstag zum nächsten Tauchtraining.

    @dieMutze bringt die neuen Aufzüge äh Anzüge dann mit…

  9. Pingback: Tauchen auf Malle – MG11 | Blog von Petra Vennekohl (Federkiel)

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  11. Pingback: Basadai » Überlebenstraining für die Tiefe – Im Schrank #mg11

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