Der innere Schweinehund – wieder Laufen (7)

Der Monat August.

Das Unwetter kam dann leider doch runter...

Der Juli war ein Spaziergang, der August eine Herausforderung. In der ersten Hälfte immer unbeständiges Wetter. Ich wusste nie, ob ich die Runde „trocken“ überstehen würde. So hat es mich denn auch einmal so richtig erwischt. Am 3. August, ich sah die Wolken, sie blieben aber immer in akzeptabler Entfernung. Plötzlich ging die Welt unter. Gott sei Dank, hatte ich nur 200m bis zu einer Scheune, so dass ich nur ein bisschen nass wurde. Aber um mich rum schüttete es aus Kübeln und Blitz und Donner ohne Ende. Mir wurde schon etwas mulmig. Aber ich konnte ja twittern 🙂 Also war ich nicht allein.

Das nächste Mal hatte ich mehr Glück und die Wolken blieben wo sie waren. Trotzdem schaute ich immer wieder kritisch in den Himmel. Und der Bauer, der Scheunenbesitzer vom letzten Mal, grinste mich verschmitzt an, als ich vorbei lief und rief mir zu „Diesmal werden sie Glück haben!“

In der 2. Monatshälfte wurde es warm, heiß, und ich dachte „wunderbar – dein Wetter!“ Du denkst, du hast Blasen und Unwetter überstanden, jetzt kann nichts passieren, dann haut dich eine Zahngeschichte um. So, dass ich wirklich nicht mehr Laufen konnte. Jeder normale Schritt hat schon weh getan. Ich bin ja gerne unvernünftig, aber diesmal hab ich mich an das gehalten was der Zahnarzt gesagt hat. Ich habe gut eine Woche lang keine Sport betrieben, weder Karate, noch Pilates noch Laufen.
Was war ich froh, dass es Montag Entwarnung gab und ich mit „leichtem“ Training“ wieder beginnen konnte. Montag Karate, Dienstag Laufen (und es ging ganz gut, nur leichter Muskelkater), Mittwoch Pilates und Karate und heute wieder Laufen.  Ich fühle mich wieder rund und gut!

Was machen bloß Menschen mit ihrem Stress und ihrem Frust, die keinen Sport treiben? Das kann nur krank machen! Oder?

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