Lob ist der Stoff aus dem Erfolge sind!

Ein Tweet von mir heute früh regte mich, nach zwar schwacher Resonanz, trotzdem zum Nachdenken über das Loben an. Ich hatte mich wirklich gefreut, hatte ich kurz zuvor völlig unverhofft ein fettes Lob von einem Fachmann bekommen. Wahrscheinlich ist es ihm gar nicht bewusst gewesen, seine Antwort auf eine meiner Bemerkungen war sehr spontan. Gerade deswegen, ist es mir so wichtig gewesen und hat sehr gut getan. You made my day!
Zusätzlich habe ich diese Woche nach einem sehr intensiven Kunden-Workshop auch völlig spontan von den Mitarbeitern die Rückmeldung bekommen: „Danke für ihr Fachwissen, das Sie so interessant und locker rüberbringen!“ Auch das kam völlig überraschend und ich fuhr froh gelaunt nach Hause. This made my day!

Claudia hat mit ihrer Antwort auf meinen Tweet auf eine andere Redewendung über das Loben hingewiesen, die mich schon immer verärgerte. Ich kenne die von früher „Nicht geschimpft, ist gelobt genug“. Dieser Satz ist völliger Quatsch und hat sicher viele Generationen begleitet. Ich hörte und höre ihn noch oft genug von Lehrern, aber auch von Verwandten und fürchte, er spukt noch in vielen Köpfen rum. Auch von Eltern meiner Karate-Schülern höre ich ab und an „Sie dürfen ruhig mal hart durchgreifen!“ wobei bei „hart“ durchscheint, dass ich die Erlaubnis für Ohrfeigen bekommen habe. Also nicht loben soll, sondern strafen!

Nichts da! Das läuft bei mir nicht und funktioniert nicht. Lob ist der Ansporn, die Motivation, Leistung zu bringen und auch über sich hinaus zu wachsen. Diese gute Erfahrung habe ich immer wieder im Leben gemacht. Ich wäre nie bei Karate geblieben, wenn mein Trainier mich – nicht zu viel, immer genau richtig – nicht gelobt hätte. Ich habe mir Karate und das was ich heute kann und bin sehr hart erarbeitet. Nicht nur weil ich über 30 war, als ich damit begann. Auch weil ein früherer Sportlehrer in der Schule mir ständig signalisierte, dass er mich für eine Niete hielt!. Aber mein Sensei mir signalisierte: Du kannst das und du machst das gut und immer besser! (Danke Gerhard!)

Die Erfahrung gebe ich weiter in meinem Training und werde mit glänzenden Augen belohnt, wenn ich wieder mal einem Kind sage: „Super, toll gemacht, geht viel besser als noch letzte Woche!“ Und wenn dann dieses Kind hinterher in Papas Arme fliegt und sagt: „Die Malu hat mich gelobt!“ schaut mich der Vater noch mal mit glänzenden Augen an – dann wird’s mir warm ums Herz!
Und bevor ich jetzt rührselig werde, sage ich nur: Leute lobt – es zahlt sich aus! 

Ein Gedanke zu „Lob ist der Stoff aus dem Erfolge sind!

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