Der innere Schweinehund – wieder Laufen (1)

Seit einem Jahr bin ich nicht mehr gelaufen, bis auf eine Ausnahme. Ich hörte damals aus guten Gründen auf und fing im Frühjahr aus guten Gründen nicht wieder an. Jetzt gingen mir die guten Gründe aus – im Gegenteil, es gab genug gute Gründe, endlich wieder anzufangen. Und dann las ich gestern noch in Isabellas Blog, dass sie die 10km geschafft hat (Herzlichen Glückwunsch, Liebste). Mein Jagdtrieb war erwacht und hat den inneren Schweinehund tot geredet. (Im Totreden bin ich gut!)

Beim Laufen, ein Schatten meiner selbst.

Aber wie viel konnte ich mir zumuten, so mit null Kondition? Ich beschloss, meine Standardstrecke zu laufen und durchzuhalten, egal wie lange ich brauchte. Es ist eine wunderschöne Rund-Strecke über landwirtschaftliche Wege ins nächste Dorf, eine lange aber leichte Steigung, eine Anhöhe entlang und dann wieder kurz und heftig zum Dorf runter, das letzte Drittel ist wieder sehr eben.

Unterwegs begegne ich natürlich diesen durchtrainierten und konditionierten Profi-Jogger. Ne Malu, einfach weggucken und nicht irre machen lassen… (Einfach wegatmen *kicher*)
Ich hab für meine Standardstrecke 20 Min. mehr gebraucht als letzten Sommer. Aber ich bin so gelaufen, dass ich nicht außer Puste komme. Nach 1km sind die mittleren Fußzehen gefühllos geworden, nach einem weiteren km gabs Stiche auf der rechten Fußsohle nach weiteren 2 km war alles weg und auf dem letzten km haben mir die Oberschenkel gebrannt. Aber ich hab durchgehalten…
Und übermorgen laufe ich wieder und bin 5 Min. schneller – versprochen!

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