Welt-Baumkänguruh-Tag

Die Zentrale beim Monsterdoc. Was zuvor geschah, bei Federkiel.

Oder: Eine andächtige Feier ohne Explosionen

Stolz schaue ich auf die Menge vor mir. In gespannte Augen, in freudige Gesichter. Alle sind sie gekommen – also fast alle, die in Defihausen wohnen. Ich habe in den Garten des Kindergartens eingeladen. Über eine Bohle kann er erreicht werden. Das Loch in der Straße von der Schmelzwasser-Explosion ist erst notdürftig repariert.
Ich sehe Cheffe, der seit ein paar Tagen in seinem neuen Haus neben der Buchhandlung wohnt (ach ich muss der Buchhändlerin mal sagen, dass es ein neues Buch gibt, das Kindern Karate sehr gut erläutert); da sehe ich sie, Blua – der ich ein freundliches Lächeln schenke, die Buchhändlerin ist neu und sie schaut noch sehr neugierig in die Runde – kennt ja noch nicht alle. Da ist Anna, die jetzt mit 2 Hochzeiten beschäftigt ist. FA-Bones und N8engel stehen selig händchenhaltend neben ihr. Nicht ganz so glücklich sieht Rotschopf an der Seite von Vanderhoff aus, aber das wird die Aufregung sein, schließlich tauchte er „aus dem Nichts“ auf. Eye-It ist da, Henriette mit Maya (die sich so gefreut hat, mit ihren Großvater telefonieren zu können – aber psst – von mir habt ihr das nicht). Selbst die Yaks sind da. Ich vermisse nur unsere Bürgermeisterin – da bin ich fast ein wenig beleidigt… Wo steckt sie nur?

Ich stehe auf der Bühne, das Mikrophon vor der Nase, völlig aufgeregte Baumkänguruhs hinter mir und die Kindergartenkinder. Die Bande ist kaum im Zaum zu halten, so aufgeregt sind sie – sie wissen worum es geht – Defihausen haben wir im Ungewissen gelassen. Die  Besucher wissen nicht, was ich zu sagen habe…. Aber ich sollte langsam anfangen zu Reden, die Spannung ist zum Bersten. Na gut, ich leg dann mal los!

„Liebe Defihauser (oder heißt es ~hausener?) ich freue mich, dass ihr alle meiner Einladung gefolgt seid. Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen und euch darüber informieren, dass heute ein besonderer Tag ist. Der 6. Februar wird in Zukunft immer ein besonderer Tag sein – zumindest in Defihausen.

Der 6. Februar wird der „Welt-Tag des Baumkänguruhs“ sein – auf immer und ewig!

Diese Truppe gilt es zu feiern und zu würdigen mit einem eigenen Gedenktag. Warum ist das so? Es begann mit einer Zwangsgemeinschaft, die schnell zu einer echten Freundschaft zwischen Mensch und Tier wurde. Wir nahmen sie mit nach Papua Neuguinea, dort entpuppten sie sich als wahre Freunde und Retter in heiklen Situationen. Intelligent und schlau halfen sie uns bei vielen Abenteuern, die ich gar nicht näher ausführen möchte, darüber gibt es ein eigenes Tagebuch.
Sie sind uns so ans Herz gewachsen, dass wir sie mit nach Defihausen gebracht habe. Hier haben sie sich schnell eingewöhnt und auch schon so manches Abenteuer bestanden, die will ich auch nicht näher ausführen, einiges muss und soll geheim bleiben, schließlich haben wir ein BSEK .

Dieses BSEK trainiert seit einigen Wochen mit mir, ja okay, es sorgt manchmal für Unmut rund um den See, aber es trägt auch zu unserer Sicherheit bei. Das BSEK hat Defihausen sicherer gemacht! (Was erzähl ich da bloß für einen Politkermist ? *g*) Dieses BSEK hat heute früh in einer Sonder-Übung, die ich kurzfristig anberaumt habe, ein sehr spezielles Geheim-Training absolviert und mit Bravour überstanden – ich verrate nur, dass es um Geiselnahme ging. Ein externer Undercover-SEK-Trainer, den ich eigens eingeflogen habe und mit ihm die Übung vorbereitete, bescheinigt uns ein überaus hervorragendes Baumkänguruh-Team. In Würdigung dieser Leistung haben heute früh alle die Prüfung zum Braun-Gurt bestanden.

Liebe Defihauser (oder heißt es ~hausener?) die Kindergartenkinder werden den Baumis die Urkunden überreichen – Fluffy, nicht drängeln, du kommst schon noch dran. Jumpy – benimm dich, lass Carsten und Flauschi in Ruhe – Bananen gibt’s nachher. Oh – die kleine Maya möchte uns was mitteilen!“

„Ja, Tante Basadai hat das BSEK so toll trainiert, dass Henriette meinem Grosvpfffurhhhpppfpfppfp….“ So schnell es ging, hielt ich ihr den Mund zu, mit den Worten: „Maya – dein Mundschutz ist verrutscht  – und Schatz – tu mir einen Gefallen und überreiche den Känguruhs jetzt ihre Urkunden! Gell, die warten doch schon!“ Ich schaute wieder in die Menge (Puuuuuhhhhh):

„Liebe Defihauser (oder heißt es ~hausener?) ich bitte um einen rauschenden Applaus für dieses hervorragende Team. Kommt nun alle zusammen, damit wir ein Foto machen können – ich sehe, Federkiel zückt schon den Stift. Ich will einen tollen Bericht im Kittelkurier lesen. Und dann darf ich Sie alle an das Buffet bitten. Lassen Sie das Obst aber bitte für die Baumkänguruhs und den Rosa Salat mit Türkis-Dressing für das PNG-Team! #aus_Gründen!“

Blitz – Blitz – Lächel – Jubel – Blitz – Hurra!

(Lächeln Basadai – einfach nur lächeln. Vielleicht hat’s ja keiner gemerkt!)

Weiter geht’s bei Anna.

8 Gedanken zu „Welt-Baumkänguruh-Tag

  1. Pingback: Monsterdoc – Arzt Blog, Medizin Satire » Für eine Handvoll Pillen – Die Blogsoap

  2. Sehr ergreifende Rede! Unsere Kängus sind einfach die Besten! Aber was war noch gleich mit Hermiones Großmutter? Manchmal kann ich nicht so gut zwischen den Zeilen lesen. Das Buffet war sehr lecker, und der Salat erst …

  3. Pingback: Monsterdoc – Arzt Blog, Medizin Satire » Defihausen – Welttag des Baumkängurus

  4. Pingback: Defihausen im Hochzeitsfieber | Anna bloggt…

  5. Ja, die Baumis sind schon sehr cool! Ohne die hätte das alles nicht geklappt, in PNG nicht und in Defihausen auch nicht. Danke für das tolle Training!
    Den Artikel habe ich übrigens an Bleistift abgegeben, ich bin da zu befangen. (Und im Augenblick noch beschäftigt …)
    *murmel* Und ich wusste, es ist ein Fehler, dass Heimlich mit Maya telefoniert hat.

  6. Das war eine schöne Feier, vor allem der Auftritt der Baumkängurus! Fühle mich schon wohl und dank dem BSEK auch sehr sicher in Defihausen 🙂
    Wegen des Karate-Buchs werde ich morgen mal nachforschen …

  7. Pingback: Marionettenspiel in Defihausen – Blogsoap | Blog von Petra Vennekohl (Federkiel)

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