Muskelkater und Prellungen

Die Zentrale.

Was zuvor geschah.

Oder: Training mit den Baumkängurus

Puh, ich sage euch, konnte heute früh kaum aufstehen. Alles, aber auch alles tut mir weh – ich werd zu alt für den Job! Diese Tierchen halten aber fit. Mann-oh-Mann! Aber der Reihe nach.

Die ganze Baumkänguru-Truppe (BSEK) ist um 19 Uhr gestern Abend angerückt. Man kann fast sagen, sie sind „eingezogen“, der Reihe nach, sah sehr cool aus, fehlte nur noch die passende Musik.
Die waren sehr brav, was mich wunderte, wo sie sonst so übermütig sind und erkannten mich als „Boss“ in Sachen Training an. Toll! Das Aufwärmen „lockeres Laufen rund um den See“ war kein Problem. 10 Runden schafften sie mit Vergnügen. War ja Gott sei Dank nicht mehr glatt, nur bei der Slalomrunde wurden sie übermütig und Fluffy lief linksrum und Jumpy rechtsrum, um mit Spaß in der Mitte aufeinander zu prallen… Diese Racker! Aber Flauschi griff vermittelt ein, so dass auch dieser Teil zu einem guten Ende gebracht wurde.

Das lockere Randori, ohje, da musste ich sehr aufpassen, dass es nicht in eine Schlägerei ausartete. Daher habe ich meine blauen Flecke, musste öfters dazwischen gehen … (Memo an mich: In der Theorie nochmal sehr deutlich erklären was „locker“ heißt!)

Die Freiwillige Feuerwehr war so freundlich, mir Sandsäcke zu basteln, Gott sei Dank haben wir hier kein Hochwasser zu befürchten, deswegen konnte ich die Säcke haben. Ich habs ja geahnt, die Fausttechniken müssen wir intensiv die nächsten Wochen üben. Sie maulten ja ohne Ende, hatten keine Lust drauf. Dann fingen die an, wie meine Karatekinder, sie hätten Bauchschmerzen. Bauchschmerzen???  Tsetsetse! Als ob ich das jemanden abnehmen würde. Nix da, das kenn ich…

Bei den Fußtechniken trumpften sie auf, wie vermutet. Den Mae-Geri mit beiden Beinen, das war der Hit, da wollten sie gar nicht mehr aufhören. Einer hielt die Pratze, ein anderer sprang und sie prallten so schön nach hinten ab, fingen sich aber blitzartig wieder, so dass sie auf beiden Beinen landeten. Ein Wahnsinns-Schauspiel. (Memo an mich: Das nächste mal auf Video aufnehmen.)

Ushiru-Geri war wie vermutet ein Problem, wie meine Karate-Kids schauten sie über die linke Schulter und wollten sich dann nach rechts rumdrehen. Ein bekanntes Anfänger-Phänomen, was ich nie verstanden habe, weil es so rum äußerst schwierig ist. Ich sage immer „So rum drehen, wie es leicht geht!“ Aber jeder will es sich schwer machen. Nun ja, das üben wir noch.
Nur – das nächste Mal muss ich den Herrchen und Frauchen der Baumis mal sagen: Bitte 2 Stunden vor Trainingsbeginn nichts essen. Die sind nach dem 30. Mal so schwindlig gewesen, dass sie das ganze Essen erbrochen haben und nur noch rumtorkelten. Ich musste das Training für 15 Minuten unterbrechen, um alles sauber zu machen.

Trotzdem wollten sie den Cool-Down machen. Jaja, Bananen-schnappen. Da war der Magen ja auch leer und sie hatten Platz. Hier konnte ich sehr gut eine Kletter- Übung einbauen, die Morgen Abend benötigt wird, wenn Federkiel das BSEK braucht. Die waren sehr pfiffig, wenn die Banane zu hoch hing, haben sie sofort Räuberleiter gemacht. Und alle geholt, dann haben sie versucht, die Bananen in Vogelnester zu werfen, auch eine schöne Übung für Morgen und ich kann sagen sie sind sehr treffsicher. Wir dürfen also gespannt sein….

7 Gedanken zu „Muskelkater und Prellungen

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  2. Mae-Geri mit beiden Hinterläufen … hahaha. Das hätte ich so gerne gesehen. Carsten durfte ja als Panda auch beim Training mitmachen. Er kam vorhin völlig fertig nach Hause. Ich musste ein paar kleinere Schürfwunden versorgen … Locker? Ja, das sollten wir wirklich nochmal klären. Ansonsten weiter so, dann können sie bald ihren ersten Einsatz in Defihausen machen …

  3. Fluffy war irgendwie noch voller Energie, während Dehkah nur noch zum Schlafen verschwunden ist. Der kann irgendwie nichts ab.
    Aber, nein, das ist keine Übungseinheit heute, das wird bitterer Ernst! Mir schlottern schon die Knie, aber Hendrik ist sehr zuversichtlich. Naja, er ist ja der Känguru-Flüsterer von uns beiden. Aber ich hoffe, das geht alles gut und keinem der Baumis passiert was.

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