Über das Training vom Baumkängurus

Die Zentrale

Was vorher geschah…

Oder: Wird die Quarantäne aufgehoben?

Wir sind alle in Quarantäne gesteckt worden, nachdem der Koch so einen seltsamen Virus vom Kreuzfahrtschiff mitgeschleppt hat… (sollten wir Körperscanner bei der Einreise nach Defihausen einführen?)

Der Kindergarten ist also zu, die Baumkängurus konnte ich noch nicht trainieren, weil auch die in der Wohnung bleiben müssen. So langsam gehen die Vorräte aus und ich habe schon Kontakt mit dem Bauernhof im fernen Hessen aufgenommen, der direkt gegenüber meinem Elternhaus ist. Die müssen uns zur Not aus der Luft ernähren. (Memo an mich: klären, ob der Eurofighter dort landen kann!)

Wenn die Quarantäne morgen wieder aufgehoben werden sollte, kann ich endlich loslegen. Eigentlich wollte ich morgen Abend zum Einführungskurs „Defibrillation leicht gemacht!“ Der beginnt leider schon um 20 Uhr. Ich habe aber Kreisversammlung aller Kindergärten im Landkreis Tubus-Infus-Trombus. Da kann ich erst um 21:45 Uhr dazukommen. Sicherlich bin ich pünktlich zum Show-Down, wenn wieder alles in die Luft fliegt oder Koch Chloroplast seine „Creme brullee defibrillaire“ vorstellt. Aber der Cheffe gibt mir bestimmt Nachhilfe.

Ach ja: das Training mit den Baumkängurus will gut vorbereitet sein!

Die waren in Papua-Neuguinea zu Höchstform aufgelaufen und ich konnte ihren Kampfstil gut beobachten. Sie sind mit den Vorderläufen nicht ganz so schlagkräftig wie wir Menschen, dafür aber mit den Hinterläufen wesentlich besser, schlagkräftiger und effizienter als wir Menschen mit Fußtechniken. Wenn wir beides kombinieren würden in einer Einheit für die nächste Expedition???? *grübel* Dazu mach ich mir später Gedanken, jetzt erst mal Trainingplan für die BESK aufstellen:

  1. Lockeres Aufwärmen: hüpfen rund um den See, 2. Runde, Slalom um die Bäume, 3. Runde alles rückwärts
  2. Zu Zweit lockeres Randori: Anklatschen mit den Hinterläufen an die Schulter der „Gegners“ (Locker muss ich extra betonen, das ufert immer so schnell aus)
  3. An den Sandsäcken Fausttechniken optimieren, Kizami-Tsuki / Gyaku-Tsuki – Kombination einmal mit Schritt und einmal mit rutschen (äh – hüpfen.) Die Technik ist so effektiv, das müssen sie einfach lernen.
  4. An den großen Pratzen Fußtechniken, Mae-Geri abwechselnd recht-links, dann beide Hinterläufe gleichzeitig (die kippen nicht so schnell dabei um, wie wir Menschen :-)).
  5. Extra trainieren muss ich unbedingt den Schulterblick nach hinten und Ushiru-Geri, diesen Fußtritt nach hinten haben sie noch nicht so gut drauf. Aber der wäre optimal für die Baumis.
  6. Als Cooldown häng ich ein paar Bananen in die Bäume, leichtes Springen und Runterholen; und Obst nach dem Training ist immer gesund… Bringt verbrauchte Elektrolyte sofort zurück!

Das sollte für die ersten 1,5 Stunden reichen. Dann habe ich einen Überblick über den Leistungsstand und kann den Trainingsplan entsprechend ausbauen. Schnelligkeits- und Reaktionstraining müssen folgen, wenn das Wetter besser ist Konditionstraining.

So, das schreib ich mir jetzt mal alles auf, sonst vergesse ich das!
Ach ja, ich muss unbedingt noch klären beim Dachverband, ob eine Baumkänguru-Truppe aufgenommen werden kann, Jumpy will so gerne Kyu-Prüfungen machen, um eines Tages selbst die Trainerlizenz zu erwerben, damit er die Baumis persönlich trainieren kann. Das wäre ja mal was!

Weiter geh’ts bei Federkiel.

10 Gedanken zu „Über das Training vom Baumkängurus

  1. Da komme ich ja schon vom Lesen ins Schwitzen! Aber Fluffy ist ganz begeistert. Das Tier steckt voller Überraschungen … mehr wird noch nicht verraten. Sei aber darauf vorbereitet, dass Dehkah auch mitkommt zum Training. Die beiden hängen irgendwie ständig zusammen 🙂

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