Die erste Woche zu Hause in Defihausen

Die Zentrale von Defihausen

Nicht viel los die letzten drei Wochen

So die erste Woche ist geschafft. Die zweite hat begonnen. So langsam komm ich wieder an, hier in Defihausen und in meinem Kopf.

Die Umstellung war heftig, dort die atemberaubenden Abenteuer, Hitze, Hunger, Lebensgefahr in Papua Neuguinea – hier die Kälte und Schnee, aber ein gefüllter Kühlschrank und wunderbarer weihnachtlicher Schmuck überall im Städtchen.

In meiner Wohnung hat Jumpy ein tolles Winterplätzchen gleich neben  der Heizung und was soll ich  sagen: Arco und er verstehen sich sehr gut. Die anderen Baumkängurus und er treffen sich ab und an und ab nächster Woche wird – Weihnachten hin oder her – Dienstags Abends vor den Jugendlichen Karate und Selbstverteidigung mit den Kängurus trainiert. Die haben sich in Papua Neuguinea ja als sehr begabt herausgestellt und wollen „ihr“ BSEK aufrecht erhalten. Es sei ihnen gegönnt, mir machts Spaß und wer weiß, wozu wir die „Kleinen“ in Defihausen noch brauchen können.

Die Kinder, ja die Kinder in „meinem“ Kindergarten, was haben die sich gefreut als ich wieder kam, mir tat die Vertretungstante ja fast ein bisschen leid. Aber den Vogel hat Jumpy abgeschossen. Als er aus meiner Tasche krabbelte und sich aus dem Schal wickelte – den braucht er, weil er ja die Kälte nicht gewöhnt ist – da war ich total abgemeldet. Er geht jetzt jeden Tag mit während Arco mein Haus hütet, und Jumpy wird von allen Kindern geliebt und bekuschelt, er hüpft von Schoß zu Schoß und ich muss aufpassen, dass er nicht zu viel Futter zugesteckt bekommt.

Die Kinder berichteten, was sie in der Zwischenzeit beobachtet haben. Viel war es ja nicht, weil halb Defihausen in Papua Neuguinea war. Aber trotzdem:

Ämpee und Eye-it tuschelten und verschwanden öfters in den Katakombem. Sie verstanden es, die Kinder als Verfolger abzuhängen. Jetzt bedrängen mich die Kinder, dass ich ihnen „Schleichtechniken“ beibringen soll.

Auf dem Weihnachtsmarkt kam diese Freundin von Tpatsch – wie hieß sie doch gleich? Ach ja – Martina, mit einem so „komischen“ Kerl, sagten die Kinder. Ich habe allerdings nicht  rausgefunden, was ein „komischer Kerl“ ist. Zumindest küssten sie sich unter dem Mistelzweig und die Eltern haben seltsam geschaut.

FA Bones verschwand (mit Anna?) im neuen Wirtshaus und in Cheffes Wohnung (den immer noch funktionierenden Webcams sei Dank) sind seltsame Schatten und Bewegungen zu sehen gewesen.

Laut Peterchen, der auf Arco aufpasste, während ich weg war, haben schwarze Gestalten ein großes Paket in die Rettungswache geschleppt, aber Abends in der Dämmerung. Arco hat angeschlagen und wollte nicht mehr aufhören. Sie haben aber nicht zum Fenster reinschauen können, weil dicke Vorhänge von innen hängen. Tante Basadai, waren die früher auch schon da? – Tja, keine Ahnung!

Leider hab ich den Cheffe auch noch nicht gesehen und konnte nicht fragen, ob das der neue Defi ist, an dem ich ausgebildet werden soll. Aber ich lade ihn einfach zu unserer Weihnachtsfeier in den Kindergarten, da kann ich ihn drauf ansprechen.

Ja die Weihnachtsfeier, die muss unbedingt vorbereitet werden. Die ist ja schon nächsten Montag, am 20. Dezember. Ich muss ja noch Einladungen verschicken.

So Kinder, los jetzt, wir müssen unbedingt Sterne basteln und Plätzchen backen… Husch, husch, damit das am Montag was wird, wenn die Eltern alle dabei sind. Dienstag ist dann letzter Kindergartentag!

Und bei Anna geht’s weiter…

7 Gedanken zu „Die erste Woche zu Hause in Defihausen

  1. Pingback: Monsterdoc – Arzt Blog, Medizin Satire » Für eine Handvoll Pillen – Die Blogsoap

  2. Ja, ich bin auch endlich angekommen, die Arbeit macht wieder richtig Spaß. Alledings hatten Bleistift und Kuli keine so spannenden Geschichten zu erzählen. Aber, welch Wunder, wir haben keine Abonnenten verloren in der Zeit, wo ich fort war. Wenn nur der Schnee nicht wäre …
    Ist die Weihnachtsfeier Dienstag öffentlich? Kann ich kommen, ein paar Plätzchen essen, äh, Bilder machen?

  3. Ich bin noch nicht so richtig angekommen in Defihausen. PNG hat mich völlig gefordert. Irgendwie fühle ich mich in meinem Haus beobachtet … wer treibt sich denn da noch alles herum? Meine Nachbarin ist Hals über Kopf abgereist. Sie brauche eine Auszeit …
    20.12., das hört sich super an, da komme ich … endlich mal wieder ne Feier. Diese Feiern sind ja mittlerweile schon legendär …

  4. @chefarzt Wenn die Kinder mit ihren Eltern zu Hause sind, der Kinderpunsch getrunken, müssen wir für genügend Würstchen und Bier sorgen, dann wird das wieder so ein tolle Fete wie damals am See mit Hai-Alarm…

  5. Montag, ja, das meinte ich doch. Morgen treffe ich mich erstmal mit Anna zum Mittagessen, das Wochenende ist auch schon verplant. Da paßt mir eine Party gut am Montag. Ist Jumpy auch da? Ich habe Sehnsucht nach einem Känguruh …
    @Cheffe: Sollen wir zum Renovieren kommen? Hinterher sind bestimmt alle Kameralinsen übermalt 😉

  6. Pingback: Kleinstadtidylle EKG-Dorf | Anna bloggt…

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