Wieder zurück – mit einen Baumkänguru im Gepäck

Zurück auf der Nordhalbkugel

Am Donnerstag bin ich endlich mit den anderen aus Papua Neuguinea in Frankfurt gelandet. Nach diesen gut 2 Wochen Abenteuer-Urlaub, wollte ich nicht gleich nach Defihausen in meine kalte und einsame Wohnung zurück und blieb bis heute in Frankfurt bei einer Freundin. Ihr berichtete ich, mit Jumpy auf dem Schoß, von den Abenteuern. Sie lauschte mit großen Augen und ich bin mir nicht sicher, ob sie alles glaubte. Jumpy hüpfte immer wieder begeistert um uns herum. Er hatte schließlich alle Abendteuer miterlebt:

  • Als ich trotz Höhenangst die Carstensz-Pyramide bestieg. Ich war zuvor noch nie geklettert, aber mit den erfahrenen Bergsteigern und Mundschutz über die Augen gezogen hat selbst das nächtliche Speedclimbing wunderbar geklappt. Welch berauschendes Gefühl dort oben.
  • Kämpfen ist mein Metier, deswegen war es mir ein Einfaches diese biestigen GAHL-Männer des öfteren auf unserer Tour in Grund und Boden zu hauen. Und ordentlich gekracht hat es ja fast jeden Tag!  Gut, dass ich vorher über Wochen das gesamte Team trainiert hatte und sich spontan die Baumkängurus als motivierte und listige Kämpfer herausgestellt haben. So konnten wir ein BSEK (Baumkänguru-Sondereinsatz-Kommando) gründen.
  • Ich lernte, wilde Tiere mit meiner Machete zu töten. Die Schlange und das Krokodil, das sozusagen in meine Machete sprang, rettete uns vor dem Verhungern, als wir uns durch den Dschungel und über einen reißenden Fluss kämpfen mussten. Sogar der Wasserfall war dann kein Hindernis mehr…
    Wobei mir hier – ehrlich gesagt –  der @chefarzt  das Leben gerettet hat. Zum 2. Mal. Aber auf der Tour hat jeder jedem zwischendurch mal schnell das Leben gerettet.

Diese Erlebnisse werden mir bleiben. Ich werde meinen Enkeln noch davon berichten – sofern ich jemals welche bekomme. Zumindest erst mal am Montag die Kinder in meinem Kindergarten in Defihausen damit beglücken. (Mal gespannt, was die in der Zwischenzeit mit ihren Detektiv-Spielen wieder angestellt haben.)

Wunderbar, dass wir die Baumkängurus mit nach Defihausen nehmen können. Mit Jumpy ist dann meine Wohnung nicht mehr so leer,  ich hab was zum Kuscheln und er wird mich immer an die wunderbaren Abenteuer erinnern. Und schön für ihn, denn Flauschi, Puffel, Manson, Stinky, Lilly, Paul, Freddi und Carsten werden mit nach Defihausen kommen und ich kann die BSEK weiter trainieren. Wir freuen uns auf alles was uns dort noch blüht. (Vielleicht schließen sie die Kinder ja auch so ins Herz, wie ich.) Nur Jumpy wird seinen Lieblings-Sparringspartner Fluffy sehr vermissen, die ist leider bei Hendrik geblieben. *schnief*

So – jetzt werde ich erst mal meine kalte Wohnung aufschließen und einheizen. Ach und für Jumpy werde ich ein gutes, warmes Plätzchen in der Wohnung finden müssen. Vielleicht baue ich dann im Frühjahr ein Baumhaus für ihn in meinem Garten. Könnte eine Kindergarten-Aktion werden…
Langsam eingewöhnen, Kühlschrank füllen und mich wieder gedanklich auf die Arbeit ab Montag vorbereiten. Wird ein ruhiges Wochenende.

Und hier geht’s zum Reisetagebuch der Baumkängurus.

9 Gedanken zu „Wieder zurück – mit einen Baumkänguru im Gepäck

  1. Willkommen zurück. Ist echt ein Schock von Regenwald in Schneechaos! Ich habe meinen ersten Arbeitstag schon hinter mir. Doofe Kommentare inklusive von Kuli und Bleistift.
    Wie geht’s dem Jetlag? Schon durch? Ich kämpfe noch, aber langsam kommt die Energie zurück. Aber Fluffy … ja, den vermisse ich …

  2. Jetlag ist durch, den hab ich in Frankfurt auskuriert, mit Glühwein und langen nächtlichen Gesprächen mit meiner Freundin 😉
    Jumpy und ich vermissen Fluffy, ob er uns mal besuchen kommt, mit hendrik?

  3. Ein echtes Vakuum nach diesem Abenteuer, mal wieder … nein schlimmer, denn der Dschungel war ein echter Volltreffer. Danke, dass du dabei warst …
    Ich hoffe ja insgeheim, dass Baumkängurus Hunde als Haustiere ablösen werden …

  4. @Basadai
    Eigentlich solltest Du mit den beiden nicht so ein Problem haben. Immerhin ist Jumpy nachtaktiv, Arco eher nicht. Aber wehe der flauschige Racker stört den Großen … kannst ja mal berichten, wie es ausgegangen ist.

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