St. Martins-Umzug in Defihausen #Gerüchteküche

Was zuvor geschah Defihausen-Zentzrale
Mit Starkstrom durch Defihausen

Die Kinder spielen Herlock Scholmes

Was für ein Gewusel! Diese Sankt Martins-Umzüge sind doch immer wieder anstrengend. Langsam werde ich zu alt für den Job. 40 Kinder suchen ihre Laternen und 80 Eltern und 320 Großelternpaare schreien wild durcheinander:

Anna, nicht die Laterne anzünden, bitte nur das Teelicht drin.

Fritzchen, nein der Schnürsenkel ist nicht der Docht.

Frau Schmitz, nun cremen Sie Ihre Tochter nicht mit Schmalz ein, der ist später für die Brote.

Bin ich froh, dass ich am Freitag gen Frankfurt aufbreche, um am Samstag mit den anderen nach Papua Neuguinea zu reisen. Eigentlich wollte ich ja Wellness-Urlaub in diesem Jahr machen…. aber erstens kommt es anders als man zweitens denkt. Jetzt hab ich ne Horde zum Überleben im Dschungel trainiert die letzten Wochen, nun muss ich auch mit. So ist das!

Tante Basadai? Wann kommt denn der Martin endlich? Und hat er sein Pferd dabei

Martin? Who the f*** is Martin? Das macht doch der Cheffe. Ach so, das dürfen die Kinder ja nicht wissen!

Peterchen, der St. Martin kommt gleich um die Ecke! Und der hat kein Pferd, sondern kommt mit dem Yak!

Dann ist’s der Cheffe und nicht der St. Martin!

Oh, diese Kinder! Die finden auch alles raus!!!

Frau Basadai, haben Sie noch eine Laterne für Klein-Erna?

Frau Basadai, wo sind die Schmalzbrote?

Frau Basadai, Fritzchen verschwindet abends immer vermummt mit Berti, die sagen, sie sind in Sachen „Rote Herzchen“ unterwegs! Was ist das? Machen Sie ein neues Projekt?

Verd**** diese Gören. Das Verschönern der Wohnung vom Cheffe hat die Heimlichkeiten nur gefördert.

Endlich kommt St. Martin (Cheffe) mit seinem Yak um die Ecke. Stolz sitzt er drauf und das Yak macht auch eine gute Figur. Die Kinder und Eltern und Großeltern verstummen. Auf einmal geht alles ganz geordnet. Sie stellen sich in Reih und Glied mit ihren Laternen auf und folgen dem Cheffe-Martin.
Sie stimmen das Laternen Lied an:

Ich geh mit meinem Mikro und mein Mikro geht mit mir.
Dort oben leuchten die Webcams und hier unten leuchten wir.
Das Licht ist aus, wir gehn ins Haus
Rabimmel Rabammel Rabumm

Meine Güte, wo haben die das denn her – ist ja peinlich – und was soll der Text? Da schiebt sich eine kleine, zarte Kinderhand in meine. Ich schaue nach unten, Klein-Erna hat sich an mich geschmiegt.

Gell, Tante Basadai, da guckst du? Weißt du, wir ziehen Abends immer durch Defihausen und schauen was die Leute machen. – Mit Mirko – äh Mikro! Wir spielen Herlock Scholmes! Hermione hat zwar Cheffes Zimmer auf Webcams abgesucht, aber nichts gefunden. Die haben wir so toll unter dicker Fingerfarbe auf seinem neuen Bild versteckt … Hihihihi… die entdecken die nie. Und dann haben wir Hermione mit so einem Typen ins neue Wirtshaus gehen sehen, so einen Dreitagebart-Mann – gut schaut er aus. Aber sag, Tante Basadai, ist die nicht in Cheffe verliebt?

Und der EyeIT tuschelt immer mit Ämpee, hat er deswegen die Klinik bekommen? Seither lächeln beide so glücklich. Wobei der aber im „Gemütlichen Nest“ mit Henriette Heimlich heimlich war… Diese Erwachsenen machen das immer so kompliziert!

Und die Mikros beim TPatsch… War sehr lustig als die Martina bei ihm war! Halten die Elefantenkühe? Da gabs so komische Geräusche? Und an Cheffes Haus steht immer so ne komische Frau, die guckt so sehnsüchtig rein.

OMG – hoffentlich erzählen die das nur mir – was werden die Eltern sagen???? Die geben doch nur wieder mir die Schuld.
Bin ich froh, dass ich zweieinhalb Wochen in Papua Neuguinea bin –  die neue Vertretungs-Tante – wie heißt sie noch gleich? Ach Mist, ich kann mir Namen nicht so gut merken…. Gott sei Dank kommt die nicht von hier und versteht hoffentlich nicht, was die Kleinen so erzählen.

Da geht schon wieder diese seltsame Frau um die Ecke! War das nicht die, die in Cheffes Haus war, als wir zum Verschönern drin waren? Die ist auf dem Weg zum „Gemütlichen Nest“ – dieser Rotlicht-Bar. Was die da wohl will? Und die Kinder schauen ihr auch schon wieder  nach – hoffentlich ist der Umzug bald rum. Ich bin dafür zu alt, nur noch heim und die Füße hochlegen und einen guten Rotwein trinken.

Weiter geht’s bei Rotschopf.

6 Gedanken zu „St. Martins-Umzug in Defihausen #Gerüchteküche

  1. so klingen also elefantenkühe? hm, interessant!
    also kinder … wir haben natürlich nur dokumentationen über elefanten im fernsehen geschaut *hust*

  2. Pingback: Monsterdoc – Arzt Blog, Medizin Satire » Für eine Handvoll Pillen – Die Blogsoap

  3. Ja, das war ne tolle Einlage mit dem Yak, gell? Was hat da Klein-Erna zu dir geflüstert? Ich konnte es leider nicht verstehen. Na, auf jeden Fall verriegle ich meine Bude zur Zeit doppelt und dreifach. Da kommt keiner mehr rein …

  4. @cheffe, ich werde schweigen wie ein Grab und nicht verraten, was Klein-Erna geflüstert hat…
    @Federkiel: es wird nicht einfach sein, das Vertrauen der Kinder zu bekommen. Die wissen, dass ich sie nie verraten würde und du bist Journalistin… Schwierig, schwierig!
    @Tpatsch: Wem willst du DAS jetzt erzählen? Wir sind alle erwachsen und ich werde den Kindern nicht verraten, dass es keine Elefantenkühe waren… *grins*

  5. Pingback: Für eine handvoll Pillen – Das Geheimnis des Supermarktes « Rotschopfs Blog

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