Bye bye, Bonsai-Kids – ein Jahr ist vorüber!

Karate-Kids (2)

Vor einem Jahr haben 16 Kinder (8 Mädchen und 8 Jungs) im Alter von 7 -10 Jahren ihr Karate-Triaining bei mir begonnen. Aufgeregt waren sie, was würden sie alles lernen, würde dieser Sport Ihnen überhaupt Sapß machen? Aufgeregt war ich, die erste Gruppe mit einem ausgewogenen Verhältnis von Mädchen und Jungs, wie würde sich das auf das Training auswirken?

Nach drei Monaten war die Gruppe wirklich zu einer Gruppe zusammengewachsen. Wie immer waren Kinder dabei, die schnell lernten und welche, die etwas länger brauchen. Karate erfordert große Anstrengungen in Koordination und Konzentration. Gott sei Dank haben wir nur zwei Beine und zwei Arme. Trotzdem schaffen es Anfänger (bei mir war dies nicht anders) immer wieder, diese beiden Arme und Beine zu „verknoten“ – und dann auch noch „oben“, „unten“, „vorn“ und „hinten“, oder gar „rechts“ und „links“ auseinanderzuhalten…. Noch heute muss ich manchmal mit einem Schmunzeln auf den Lippen sagen: „Anna, nimm das andere rechts!“ Bei jeder neuen Technik, wird dieser Effekt einsetzen, aber die Kinder lockerer damit umgehen.

Bonsai-Kids nach der ersten GÜrtelprüfung

"Meine" Bonsai-Kids 2010 haben ihre Prüfung bestanden

Fazit nach einen Jahr:

Die Kinder sind an sich gewachsen. Sie haben „schwierige“ Karate-Kumpels integriert. Kinder mit Konzentrationsproblemen sind besser bei der Sache. Sie sind stolz, dass sie vor den Sommerferien alle ihre Prüfung bestanden haben. Sie würden zwar gerne bei mir weitertrainieren, freuen sich aber auf die Herausforderung, die in der nächsten Trainingsgruppe auf sie wartet, schließlich sind sie jetzt „fortgeschritten“.

Ich habe festgestellt, dass sich in einer Gruppe mit einem ausgewogenen Verhältnis von Jungen und Mädchen leichter trainieren lässt – weniger „Gehabe“, wer der bessere ist und trotzdem ein gesundes Wettbewerbsverhalten. Ich bin stolz auf diese Gruppe, die auch in schwierigen Trainingszeiten (Vorbereitung auf die Prüfung) zusammen gehalten und durchgehalten hat. Das ist nicht selbstverständlich.

Wir trennen uns nach einem gemeinsamen Jahr und freuen uns – Karate-Kids wie Trainer – auf die jeweils neue Gruppe!

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